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. . . Marion und Tullio hatten den entsetzten Bliek, als ware ein Abgrund jah vor ihnen aufgesprungen.

Aus dem Abgrund stiegen Feuerbrande, auch Qualm kam in dicken Schwaden, und Felsbrocken wurden emporgeschleudert. Es war der Krater eines Vulkans.

Hüte dich, Marion! Wage dich nicht gar zu sehr in die Nahe des Schlundes! Wenn das Feuer dein schönes Haar erfaBt, bist du verloren! Wenn einer der emporgeschleuderten Felsbrocken deine Stirne streift, bist du hin! Auch könnte es sein, daB du am Qualm elend ersticken muBt. Furchtbar ist der Vulkan. Das Feuer kennt keine Gnade. Ihr verbrennt, wenn ihr nicht sehr schlau und behutsam seid. Warum flieht ihr nicht ? Oder wollt ihr verbrennen ? Seid ihr versessen darauf, eure armen Leben zu opfern ? — Aber ihr habt nur diese! Hütet sie wohl! Bewahrt euch! Wenn auch ihr im allgemeinen Brand ersticken solltet —: niemand würde sich um euch kümmern, niemand dankte es euch, keine Trane hele über euren Untergang. Ruhmlos — ruhmlos würdet ihr untergehen!

Da sprach Tullio die Worte, auf die Marion langst mit tausend Angsten gewartet hatte. ,,Ich kann nicht bei dir bleiben, meine Geliebte." — Sie fragte: „Warum nicht ?" —: so ruhig, als hatte er ihr mitgeteilt, daB er heute lieber ins Kino statt ins Museum wollte. Er redete pathetisch, den schonen dunklen Kopf in die starke Hand gestützt: „Weil mein Leben mich hier nicht befriedigt. Fenster putzen können auch andere. Ich habe Aufgaben, habe Pflichten! I know the whole trut! — Ich muB nach Europa, gegen fascismo arbeiten: in Italien, vielleicht auch in Deutschland. Ich muB kampfen! Die Macht ist böse, überall erniedrigt sie den Menschen. Ich muB die Macht niederringen, den groBen Drachen

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