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enthusiasmieren, sind wir nicht besser als der nationalistische Pöbel!" rief drohend Professor Abel. „Die groBen Werte bleiben nur lebendig, wenn wir sie immer wieder in Frage stellen, sie immer wieder prüfen, revidieren, mit neuem Leben füllen. Der Wert der Freiheit, zum Beispiel — um den es vor allem geht..." —

Das Gesprach dauerte lang. Marion blieb bei ihrem militanten Standpunkt: Nicht Analyse unserer moralischen und intellektuellen Begriffe sei das Gebot der Stunde; vielmehr: aktive Verteidigung unserer Position —: „womit ich nicht nur die moralische, sondern auch die physische Position meine!" — Benjamin, geistvoll hadernd, bestatigte: GewiB, um unsere Position gehe es, sie sei vielfach bedroht. Wir verteidigen sie am besten, wenn wir sie befestigen, sie neu unterbauen. Gegen die geistig inhaltslose Aggressivitat der Barbarei haben wir als starkste, edelste und wirkungsvollste Waffe unser konstruktives, substanzielles Denken; unsere Leistung, unseren moralischen Ernst, die hohe kulturelle Ambition.

Mrs. Piggins wurde ein wenig schlafrig, wahrend ihr Gatte wach und munter blieb. „The Continental troubles" waren nicht seine Sache; aber er zog doch gewisse Schlüsse — ein nachdenklicher Realist. Professor Schneider und der junge Museums-Direktor suchten, sich ins Gesp ach zu mischen: Jonny, stets temperamentvoll zu Marions Gunsten; der Gelehrte sanft und vermittelnd, manchmal auch humoristisch. Einige der Gaste hatten sich schon zurückgezogen; es wurde auch kein Whisky mehr angeboten. SchlieBlich brach Marion auf.

Professor Schneider, natürlich, war etwas enttauscht, weil man ihm keine Gelegenheit gewahrt hatte, Walzer auf dem Pianoforte zu spielen. Indessen war er selbstbeherrscht genug, galant und schalkhaft

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