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erschöpft die Stimme seines Gastesklang. Er stand an der Türe, zum Gehen bereit, und wieder in der bescheidenen Gestalt, die er zuerst prasentiert hatte. Irdischer Staub lag auf dem dunklen Stoff von Wanderkleid und Kopfbedeckung. Die schrage Haltung der Schultern verriet Müdigkeit; indessen waren Füfie und Hande nervös bewegt. So empfiehlt sich einer, der lange Wege hinter sich hat und dem noch erhebliche Strapazen bevorstehen. — ,.Ich habe mich schon viel zu lange aufgehalten." Er schwebte ein wenig empor, gleichsam um zu probieren, ob er es nicht verlernt habe. „Der Dienst ruft." Er lachelte überanstrengt, wobei er trage durch die Luft spazierte.

Kikjou war neugierig. „Was hast du denn noch zu tun ?"

„Mancherlei . . Der runde Hut drückte sich platt an der Zimmerdecke; der Engel war so weit wie möglich nach oben geschwebt. ,,Lal3 einmal sehen . . , Wir haben heute den 14. September 1938. — Noch Mehreres zu erledigen. Das Tages-Programm ist noch nicht erfüllt."

„Du sammelst Material — wie ich ?" erkundigte sich Kikjou, mit kollegialer Vertraulichkeit.

Der Engel, an der Decke, schwieg eine Weile, ehe er, melancholisch und zerstreut, konstatierte: „Wunder kann ich nicht tun. Ich habe meine Instruktionen und Kompetenzen, die keinesfalls zu überschreiten sind." — „Immerhin bist du machtig, im Vergleich mit mir," meinte Kikjou, der das groBe Buch schreibenwollte. „Ichkann beobachten, kann mit den anderen leiden; helfen kann ich nur in den seltensten Fallen. Du hingegen bringst Trost, schon durch deine Gegenwart — wenn du nicht gerade deinen kleinen HaBlichkeits-Anfall hast. . . Ich beneide dich."

Der Engel der Heimatlosen antwortete mit einem Bliek voll groBer Traurigkeit. Plötzlich aber klapperte

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