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es bleiben. Du schlummerst, ziemlich ermattet von deinem extravaganten Ausflug, der dir eigentlich nicht zugekommen ist —: am besten, du vergiBt ihn, oder haltst ihn für einen Traum.

Ich liebe die Schlummernden, Ich liebe die Atmenden. Ich liebe euch, wenn ihr aufsteht, und den Kopf hoch tragt, und Gedanken denkt, und Worte bildet mit euren Lippen. Ich liebe euch mit unendlicher Liebe, wenn ihr geht, und schreitet, und vorwarts kommt — auf euren FüBen.

Euer Lachen und euer Weinen klingen Mir angenehm, euer Lacheln rührt Mich, Mich rühren eure Umarmungen, die Küsse, die ihr tauscht, die Lust, die ihr beieinander empfindet. Es gefallt Mir, euch essen und trinken zu sehen. In alles, war ihr tut, ist Lust gemischt —: Meine Lust! Meine vaterliche Wonne! Noch in euren Schmerzen kann Ich die Lust erraten; jeder eurer Affekte ist Mir Wohlbehagen. Ich liebe eure Hande, wenn sie zupacken und wenn sie ruhen. Ich liebe eure lebendiger Körper und eure Gesichter, die lebendig sind —: auf ihnen liegt der Schimmer Meiner groBen, besorgten Liebe.

Ach — es ergreift Mich, wie ihr die Glieder regt; wie ihr euch anfaBt, und wieder lasset; wie euer Organismus sich aufbaut und sich entwickelt, Zelle für Zelle, und wie er altert und müde wird und zerfallt. Ich liebe euer Blühen und euer Verwelken. Mich erschüttert eure Anmut und eure HaBlichkeit. Alle Gesten, mit denen ihr euer Leben verbringt, sind Mir Gegenstand des gerührten Entzückens.

Das Herz des Vaters ist Flamme. Es brennt, es verzehrt sich in Flammen der Zartlichkeit.

Dies sollt ihr nicht wissen. Der Liebe Vater verbirgt, stolz und schamhaft, Sein ungeheures Gefühl. Er verhüllt den Bliek; Er verschweigt das Wort. Mit liebender Geduld harrt Er jener Stunde entge-

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