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in ihren eigenen Jugendgruppen nur zukünftige Wahler züchten wollen.

Wenn die Revolutionare ein altes Soldatenlied sangen, in dem nichts verandert war wie die Namen — namlich Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg an die Stelle von Kaiser Wilhelm getreten waren, wenn spater die Grünhemden des Reichsbanners auch die Melodie eines alten Soldatenlieds übernahmen, so hatte das ebenso symptomatische Bedeutung wie die Tatsache, dass der Reichsprasident dieser Republik glaubte, die kaiserlichen Generale seien ihm ergeben, weil sie stramm vor ihm standen, und wie die Meldung des Unteroffiziers Müller, der sich mit Hackenschlagen in strammer Haltung bei der abgedankten kaiserlichen Familie auf Kommando meldete.

Der Arbeiter hatte die Faust erhoben, aber er wusste nicht, wo er hinschlagen sollte. Die Politiker waren vor eine Aufgabe gestellt, aber sie wussten nicht, wie sie sie lösen sollten und halfen sich mit einem Kompromiss. Und das alte Juste Milieu hatte schnell den Braten gerochen. Es hatte sich tot gestellt, aber es wurde wieder quicklebendig als es merkte, dass nur das Firmenschild geandert war, ja dass der Arbeiter nun auf Kommando die Hand erhob, um die neue Firma zu schützen. Hier war „dick zu verdienen" und es wurde „dick verdient". Die Prokura, die den Firmanten der neuen Republik erteilt war, konnte immer wieder eingezogen werden, wenn unter einem anderen Firmenschild ,,noch dicker verdient" werden konnte. 1933 ist diese Prokura eingezogen worden.

Ruhmlos wie sie errichtet ist die Republik der vierzehn Jahre untergangen. Es ist ein offenes Geheimnis, und mit der eigenartigen Begründung bisher nicht publiziert: man dürfe dem Faschismus keine Waffen liefern, mehr denn je komme es jetzt auf Disciplin an:

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