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und abends in den Bauernscheunen auf. Illusionierende Dekorationen hatten sie nicht nötig. Schilder mit den Aufschriften „Dies ist die Untergasse" — „Dies ist die Obergasse" und „Dies ist die Stube" genügten, um den Schauplatz zu markieren. Das gemeinsame Erlebnis spielte sich im Wort ab.

Schön war, was mit dem deutschen Land und dem deutschen Volk zusammenhing. Darum rührte sie das Landsknechtlied:

Kein schönrer Tod ist in der Welt,

Als wer vorm Feind erschlagen, '

Auf grüner Heid im weiten Feld Nicht hörn darf gross Wehklagen.

Im engen Bett nur einer allein kommt an des Todes Reihen Hier findet er Gesellschaft fein —

sterben wie die Krauter im Maien

ebenso, obwohl sie Pazi fisten waren, wie dieses fromme Lied:

Uf'm Berge da geht der Wind.

Da wiegt die Maria ihr Kind

Mit ihrer schlohengelweissen Hand.

Sie braucht dazu kein Wiegenband.

Ach Joseph, lieber Joseph mein,

Hilf mir doch wiegen das Kindelein.

Wie kann ich dir denn das Kindlein wiegen?

Kann selber vor Kalte die Finger kaum biegen.

Und wenn sie im beschneiten Wald eine Tanne mit Kerzen besteckt hatten und unter dem Weihnachtsbaum sangen:

Vom Himmel hoch, ihr Englein kommt! Eia, susani!

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