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so trieb ihnen das Blut ebenso zum Herzen, wie wenn sie in der Sonnwendnacht auf der Berghalde durchs Feuer sprangen und den alten Sonnwendtanz sangen:

Will die Jungfer küssen?

Das tat der Jungfer lüsten!

Blau-Blaublümchen auf den Hut!

Hatt' ich Geld — und das war gut!

Blumen auf mein Hütchen!

Als diese neue Jugend keine zehn Jahre nach der Jahrhundertwende aus allen Gauen Deutschlands in Thüringen auf der Sachsenburg zusammenströmte, um sich die feste Form einer Organisation zu geben, merkte sie erst, Wïeviele aus den Wenigen geworden waren. Da waren die alten und neuentdeckten Volkslieder schon im „Zupfgeigenhansl", zu dem der Maler Hermann Pfeiffer prachtige Holzschnitte gemacht hatte, versammelt. Da marschierten vor dem Zug der Tausende, der zur Burg hinauf ging, ein halbes Tausend Spielleute mit Fiedeln, Floten und Lauten und spielten zum Sang auf:

Der Jager in dem grünen Wald —

Da sucht er Tierleins Aufenthalt.

Und sein Hündelein, das jagt,

Und sein Herz, das schlagt. . .

Da erwies sich abends, als die Feuer auflohten, die Schlesier ihre schlesischen, die Hessen ihre hessischen, die Bayern ihre bayrischen und jede Landsmannschaft ihre eigenen Volkslieder und Volkstanze sangen und tanzten, dass diese Bewegung, so jung sie war, ihre eigene Form hatte.

Aber bei den Verhandlungen über eine Verschmelz-

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