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Und wenn dir einst von Sohnespflicht,

Mein Sohn,

Dein alter Vater spricht,

Gehorch ihm nicht! Gehorch ihm nicht! . . .

sprach die glaubige Gewissheit, dass jedes Geschlecht aufsneue aufbrechen muss, um sich den Sinn des Lebens zu erkampfen. Sinn des Lebens ist Gemeinschaft, in der Herz und Hirn sich harmonisch vereinigen, nicht individuelier Gefühlsrausch:

Empor aus deinem Rausch! Mitleid glüh ab!

Lass dir die Kraft nicht von Gefühlen beugen!

Hinab! lass deine Sehnsucht Taten zeugen!

Empor Gehirn! Hinab, Herz! Auf! Hinab!

Heute, da man Dehmel dem Larn der Tagesmeinungen entrückt betrachten kann, ist es merkwürdig zu sehen, wie in diesen damals „sozial" genannten Gedichten Dehmels ein romantischer Ton mitklingt. Wie die Romantiker drangte es Dehmel fort aus der Isolation, zu der der Dichter in der bürgerlichen Welt verurteilt war, zur Gemeinschaft mit dem Volke. Um diesen romantischen Unterton Dehmels anzudeuten, sei nur die Stelle aus Eichendorffs „Dichtern und ihre Gesellen" zitiert, wo der al te Klausner sagt: „Vor meiner eigenen Tür wollt' ich kehren und die ewige Seligkeit für mich allein zusammenknickern, wie ein filziger Schuft, als war's dem lieben Gott um mich allein zu tuen in der Welt".

Wille zu neuer Gemeinschaft sprach noch deutlicher aus diesen Versen Dehmels:

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