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Georg Büchners, des „Revolutionars", der „die Empörung der freien Seele gegen die Unterdrückung" durch die feudale Ordnung ausgerufen hatte, auf private Zirkel beschrankt.

In der Republik der vierzehn Jahre hat Büchner zusammen mit seinem unglückseligen Zeitgenossen Ghristian Dietrich Grabbe eine Renaissance erlebt. Zwischen 1918 und 1933 gehörten diese Dichter, die nie eine Aufführung eines ihrer Dramen persönlich erlebt haben, und deren Werke im II. Reich aufzuführen keinem Theaterdirektor in den Sinn kam, zu den meistgespieltesten Autoren des deutschen Theaters. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass das Publikum, als „Dantons Tod" nach der Revolution von 1918 im Mannheimer National theater in Szcene ging — demselben Theater in dem des jungen Schiller „in tyrannos" gerichtetes Drama „Die Rauber" unter enthusiastischem Jubel zum erstenmal aufgeführt worden ist — ein Hausschlüsselkonzert veranstaltete und drohte, es werde „den jungen Autor", wage er vor den Vorhang zu kommen, mit faulen Eiern bewerfen.

Georg Büchner ist im Ausland nur wenig bekannt. Angesichts der Bedeutung, die er für die Entwicklung des deutschen Dramas in den letzten 25 Jahren gehabt hat — angesichts auch seines grossen Einflusses auf die Jugendbewegung vor dem Kriege — denn abgeschrieben in Kolleghefte wanderten seine Dramen von Giessen aus in viele deutsche Stadte und gaben Anlass zu entscheidenden Diskussionen — muss deswegen Etwas über das Wesen seiner Kunst gesagt werden.

Man hat ihn den Vorlaufer des Expressionismus, ja den ersten deutschen expressionistischen Dramatiker genannt. Doch das ist eine der üblichen journalistischen

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