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Erdbeben donnert durch der Stadte Schoss Um ihren Huf, den Feuer überloht. . .

Den 1896 in Wien geborenen Albert Ehrenstein packt „Verzweiflung". Er „stürbe so gern". Denn seine „Augen betrübt die Enge", und da ihn „niemand zerdrückt", möchte er „klein sein wie eine Spinne" und doch ,,die Welt zerreissen, sie Stück für Stück erglühn An meinem lebensheissen Und todesstarken Sinn". In dieser Verzweiflung beschwört er die Menschen:

Ich beschwöre euch, zerstampft die Stadt! Ich beschwöre euch, zertrümmert die Stadte! Ich beschwöre euch, zerstört die Maschine! Ich beschwöre euch, zerstampft den Staat!

August Stramm — geboren 1874 zu Münster in Westfalen und als Hauptmann einer Kompagnie in Russland gefallen — ruft, um die Angst der Untergangsstimmung loszuwerden, nach dem Kriege:

O, gabe es Krieg . . . eine Menschendammerung ein jauchzendes Vernichten —!

O, ob dann nicht ein Höheres?

Johannes R. Becher — geboren 1891 — nennt das „grosse Untier" beim Namen:

Berlin! Wie Donner rattert furchtbar dein Gerochel — Die heisse Luft sich auf die schwachen Lungen drückt. Der Menschen Schlamm umwoget deine wurmichten

Knöchel.

Mit blauer Narben Kranze ist dein Haupt geschmückt!

Einst kommen wird der Tag! . . . Da mit des Zorns

Geschrei

Der Gott wie einst empört die milbige Kruste sprengt.

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