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Dann war der Gamaschenknopf von Feldwebel vergessen, der nach der Rückkehr aus der vordersten Linie ihnen auf dem Uebungsplatz der Etappe zusprach: „Kerls, nun ist der Spass von davorne wieder einmal eine Weile zu Ende, jetzt hat hier hinten der Ernst wieder angefangen!" — und sie mit „Rechts schwenkt marsch-marsch" nach den Regeln des preussischen Exerzierreglements drillte. Vor ihrer Seele stand jenes Deutschland mit seinen „Talern weit und Höhen", mit seinen von Schiffen befahrenen Flüssen und seinen in Baumgrün liegenden Dörfern, das sie auf ihren Wanderfahrten in sich aufgenommen hatten. Dieses Deutschland verteidigten sie. Von ihren Wanderfahrten her kannten sie die Narben dieses Deutschlands aus den grossen Kriegen der letzten Jahrhunderte. Mit ihren Leibern wollten sie es beschirmen, dass der Krieg nicht wieder seine Fange in es schlage. Keinen Augenblick kam ihnen der Gedanke, ihr romantischer Idealismus könne von jenen Machten missbraucht sein, vor denen sie einst aus den Stadten in die Walder ihrer Heimat geflüchtet waren.

Mann kann es eine Don-Quichotterie nennen, dass diese Freiwilligenregimenter, militarisch halb atisgebildet und mit den Gesetzen des modernen Krieges nicht vertraut, erfüllt von romantischen Gefühlen bei Langemark in der flandrischen Ebene mit Gesang gegen die Flachbahngeschütze und Maschinengewehre englischer, im Kolonialkrieg erprobter Söldnerregimenter stürmten. Man kan es für ein Verbrechen ansehen, dass Offiziere diesen Sturm mit Gesang auf hunderte Meter kommandierten. Denn er endete damit, dass tausende edle junge Menschen vom Strichfeuer der Maschinegewehre und von der Gewalt der Flaschbahngeschütze hingemaht wurden, und dass diejenigen, die die englischen Drahtverhaue erreichten, darin hangen blieben

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