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mehr. Wenige Tage vor dem Waffenstillstand griff ihn noch der Tod. Aber bevor er starb, hinterliess er der jungen Generation in seinem „Psalm an die Soldaten des grossen Krieges" ein bleibendes Vermachtnis:

Herauf! aus Graben, Lehmhöhlen, Betonkellern, Stein-

brüchen!

Heraus aus Schlamm und Glut, Kalkstaub und Aas-

gerüchen!

Herbei! Kameraden! Denn von Front zu Front, von

Feld zu Feld Komme euch allen der neue Feiertag der Welt! Stahlhelme ab, Mützen, Kappis! und fort die Gewehre! Genug der blutbadenden Feindschaft und Mordehre!

Die Welt ist für euch alle gross und schön und schön!

Seht her! Staunt auf! nach Schlacht und Blutgestöhn:

Wie grüne Meere frei in Horizonte fluten,

Wie Morgen, Abende in reiner Klarheit gluten,

Wie aus den Talern sich Gebirge heben,

Wie Milliarden Wesen uns umbeben!

O, unser aller höchstes Glück heisst: Leben!

O, dass sich Bruder wirklich Bruder wieder nenne!

Dass Ost und West den gleichen Wert erkenne:

Dass wieder Freude in die Völker blitzt:

Und Mensch an Mensch zur Güte sich erhitzt!

Von Front zu Front und Feld zu Feld,

Lasst singen uns den Feiertag der neuen Welt!

Aus dien Brüsten dröhne eine Bebung:

Der Psalm des Friedens, der Versöhnung, der Erhebung!

Und das meerumrauschende dampfende Lied,

Das hinreissende, brüderumarmende,

Das wilde und heilig erbarmende

Der tausendfachen Liebe laut auf Erden!

Engelke wollte kein Literat sein. Dafür haben sich

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