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werd ook na het ontslag uit de kliniek nog meermalen onderzocht en bleef geheel en al vrij van suiker en eiwit, terwijl ook de hoeveelheid normaal was. Patiënte, een acht en zestigjarige vrouw, bleef zonder eenige bezwaren tot in Augustus — zij was 1 Mei geopereerd — de buikbezwaren, voornl. pijnen, terug kwamen. Zij stierf den 16en October aan algeheele uitputting.

„Es wurde keine volle Section, sondern nur eine Besichtigung des Leibes an der operirten Stelle gestattet. Leider konnte ich, da ich verreist war, der Eröffnung des Leibes nicht beiwohnen. Ich erliielt nur spater den ausgeschnittenen Magen mit seiner nachsten Umgebung. Die Leber und sonstigen Eingeweide sollen keine Krebsknoten aufgewiesen haben. Die Uebersicht war durch vielfache Verwachsungen sehr erschwert. Das ganze Gebiet hinter und etwas unterhalb von dem Magen war von Krebsmassen, weichen carcinomatösen Drüsen u. s. w. eingenommen.

Von einem Nebenpankreas konnte ich keine Spur finden

... Das vollstandig ohne Zurücklassung eines Restes durch die Operation erfemte Organ war in Formalinlösung, spater in Spiritus aufbewahrt worden. Ich habe es erst nach der Hartung gemessen und fandeine Lange von 12 cM., am Kopf einen Durchmesser von 6 cM. von oben nach unten und von 5l/2 cM. von vorn nach hinten. Die Verdickung des Kopfes war ziemlich gleichmassig und erstreckte sich bis in den Körper hinein. Ein Langsschnitt durch das Organ zeigte, dass die krebsige Entartung offenbar von der Mitte des Kopfes ausgegangen war. Der aüssere Umfang der Geschwulst erschien makroskopisch gesuild. Ebenso war im hinteren Theile des Körpers und im Schwanze nicht von einer krankhaften Veranderung zu sehen. Die mikroskopische Untersuchung ausgeschnittener Stücke ergab die Riehtigkeit der schon bei makroskopischer Untersuchung gemachten Annahme, dass die Randpartien frei von Krebs waren. Dieser selbst war ein gewöhnlicher Medullarkrebs, zusammengesetzt aus kleinen Epithelien, kleine und grössere Alveolen und Zapfen bildend, die unregelmassig in die Umgebung vordrangen, bald zwischen den Acinis wuchernd, bald in sie eindringend. So fand ich einige Male eine Krebsalveole in einem grosseren Acinus, förmlich abgekapselt und sich scharf von den Drüsenepithelien abhebend. Die Mitte des Kopfes war von nekrotischen Massen eingenommen, in denen hie und da noch kleine Nester gut erhaltenen Gewebes zu sehen waren; seltener war es drüsiges, meist krebsiges Gewebe."

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