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.—ai[iei f. mutter, ahd. eidi, eidhï, wie atta urspr. ein lallwort der kinder. Hierher an. edda grossmutter aus *aipïdö.

_ ai{>s m. eid, an. cidr, ags. ap, afris. as. ëth, ahd. eid, ausserhalb des germ. nur air. óeth eid, denn gr. "nat; (Hesych.), das Hoffmann (Bezz. Beitr. 18, 289) herangezogen laat, muss nach Lewy (Bezz. Beitr. 19, 247) anders gedeutet werden. Vielleicht gehort der dental zum suffix, welchenfalls gr. xivo<; erzahlung, rede, lob, xv-xivo^xi (das praefix ist xvx-) stelle in abrede, verneine, verweigere yerglichen werden dürfen (Osthoff, Bezz. Beitr. 24, 199 f. f.).

sii [>|>au oder, an. ëda, ags. ëttta, oppe, ahd. ëddo, ëdo, daneben afris. ieftha, as. ëftho und mit ratselhaftem r ahd. ërdo. Einen unsicheren erklarungsversuch hat Johansson (Bezz. Beitr. 13, 120 f. f.) gewagt. Wahrscheinlich ist in aippau als zweites glied Ji a u enthalten. Auffallig anklingend ist bask. edo oder, das aber kaum aus 'dem germ. entlehnt sein wird.

aiwaggëli n., wiwaggëljö f. evangelium, aus gr. tvoiyykxiov; dazu aiwaggëlista m. evangelist aus gr. eüxyyehKTTyi; und aiwaggëljan das evangelium verkündigen aus gr. evxyyeXsfo.

aiweiiis ewig, as. ahd. ëwïn, zu ai w s.

aiwiski n. schande, unaiwishs schandlos, aiwislcön schandlich handeln, gaaiwislcön beschamen, beschimpfen, ags. éwisc schandlich lassen sich mit gr. ul<7%os schande,

tx'i<7XP<>s schandlich kaum vereinigen.

alwlaügja m. segen, spende, aus gr. eühoyix.

- aiws m. zeit, ags. é, éw zeit, ewigkeit, ahd. ëwa lange zeit, ewigkeit, air. dis (aus *aiwestu-), lat. aevwm, aètas alter, aeternus ewig, gr. ix'tciv lebenszeit, ewigkeit, x'iei, xsi, x)s:, xlév immer, ai. ayus lebensdauer. Der acc. aiw bedeutet „je" in ni aiw nie, niemals, vgl. an. se, ei, ags. d, as. ahd. ëo, io immer und ags. na, as. ahd. nëo, nio nie, niemals. Ygl. ajukdüj)s.

alwxaristia m. dank, aus gr.

iU%Xpi<STlX.

aiz n. erz, an. eir, ags. ar, ahd. ër, lat. aes (aeris) erz, avest. ayahmetall, metallener topf, ai. ayas metall, erz, eisen. Ein anderes wort für cerz, metall3 ist an. rauête rotes eisenerz, aksl. ruda erz, metall, lat. raudus kupfermünze, np. rö metall, gelbguss, glockenspeise, ai. loltdroterz, kupfer, metall, eisen, das mit raujis urverwant ist (vgl. noch sumer. urud kupfer). Ygl. aizasmijia und eisarn.

aizasiiiij»a m. schmied enthalt das allgem. germ. wort für „kunstfertiger metallarbeiter, schrnied": an. smidr, ags. smid, afris. smith, ahd. smid, verwant mit ahd. smïda, mhd. gesmide metall, metallschmuck, ahd. smeidar metallkünstler. Ausserhalb des germ. sind gr. 9\c*7A>? schnitzmesser und trftivuii hacke heranzuziehen: man beachte, dass an. smidr sowol 'arbeiter in holz' wie 'in metall' bedeutet. Schwierig zu beurteilen ist aksl. medï kupfer, erz.

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