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Vielleicht gehort es in diesen zusanimenhang. Vgl. gasmi])ön.

ajuk<lü[)s f. evvigkeit, abgeleitet yon *ajv/cs, ags. éce ewig, zu aiws. Das suffix -düpi- in ajuJcdiips ist mit lat. -tiiti- in juventüs jugend, senectüs hohes alter u. s. w. identisch.

ak sondern, aber, ags. ac aber, und, as. alc, ahd. oh aber, dennoch, sondern: weiteres ist nicht ermittelt.

akeit (aJcët) n. essig, wahrscheinlich so und nicht als akeits (akëts) m. anzusetzen, ags. eced, as. ecid, daneben mit metathesis ahd. egjih, nl. edik, altes lehnwort aus lat. acëtum weinessig. Auf got. akeit beruht aksl. ocïtü.

akrail n. frucht, an. akarn, ags. seeern, engl. aeorn, nl. aker eichel, hd. ecker eichel, buchecker (ecker weist auf *akrin-). Vielleicht hat das wort einmal „wilde frucht" bedeutet und gehort es zu akrs: ygl. lat. agrestis und gr. aypio<; wild (= ai. ajryw- auf der ebene befindlich). Zimmer (bei Zupitza, Die germ. gutturale 213) stellt akran zu cymr. aeron früchte, eirynen pflaume, ir. dirne schlehe.

akrs m. acker, an. ah-, ags. meer, fris. ekker, as. akkar, ahd. achar, aecar, lat. ager, gr. xypii; acker, ai. ajra- trift, ebene, flur, zu an. aka fahren, air. -aig treibt, lat. ago, gr. a,ya treibe, armen, atsem bringe, führe, avest. 'azaiti, ai. djati treibt. Die urspr. bedeutung des wortes ist 'weide auf welche das vieh getrieben wird': vgl. hd. trift zu treilen.

alabalstraiin n. alabastergefass, aus gr. tx\d(3a<7Tpov, das semitischen

ursprunges sein soll (Lewy, Die semit. fremdwörter im griechischen 55). Man beachte das vor str eingeschobene l in alabalstraun: weil das wort xr. Xsy. ist, darf man an verschrei-: bung denken.

alabrunsts f. brandopfer enthalt ein sonst nicht belegtes -brunsts brand, das mit ahd. brunst identisch ist und zu brinnan gehort. Alaall, ganz findet sich noch in alakjö insgesammt, alamans m. nom. plur. die ganze menschheit, alaparbs ganz dürftig (nur alaparba belegt) und entspricht dem as. ahd. ala- ganz in as. alaliwït ganz weiss, alajung ganz jung, ahd. alawdri ganz wahrhaft: germ. ala- ist nebenform zu atta-, s. alls.

alakjö insgesammt enthalt das unter alabrunsts besprochene ala-, ist aber yon dunkier bildung.

alan wachsen, an. ala zeugen, hervorbringen, nahren, ags. alan nahren, air. -ail nahrt, lat. aio ernahre, gr. xvx\Toq unersattlich (unsicheres bei Froehde, Bezz. Beitr. 20, 185). Dazu aljan aufziehen, masten; vgl. noch aids, alls, alfeis.

alawërei f. volle aufrichtigkeit (Cosijn, cod. attswêrein), vgl. ahd. alawari ganz wahrhaft. Ueber alas. alabrunsts. Das zweite compositionsglied -wërei ist eine ableitung von *wërs wahr, s. tuzwërjan, unwërjan.

aldönta m. alter, zu al])eis. Auflallig ist das mittlere ö.

aids f. alter wird mit aIJ)eis zu alan gestellt, was wegen der bedeutung kaum bedenken erregen

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