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blée avec dissiinilation de r en a"). Alles unsicher. Vielleicht ist 'bemitleidet, bemitleidenswert' die grundbedeutung von arms: vgl. finn. lw. arm'as gratus, carus und s. Osthoff, Beitr. 18, 252 f.

arms m. arm, an. armr, ags. earm, as. arm, ahd. aram, arm,. Die flexion nach der i- klasse ist bei arms wahrscheinlich nicht ursprünglich. Verwant sind apr. irmo arm, oberarm, aksl. ram§ schulter, arm, lat. armus vorderbug, armen, armukn ellenbogen, avest. ardm,a- arm, ai. irma,vorderbug, arm.

aruiba fest, sicher, beruht auf einem adj. *arneis, verwant mit ags. eomost zweikampf, ernst, ahd. ërnust kampf, ernst, festigkeit, wozu ausserhalb des germ. ai. drna- wallend, flutend, aufbrausend, unruhig, woge, flut, strom, kampfgewühl, arnavawallend, flutend, woge, flut, meer, drnas woge, meer gestellt werden können. Zunachst liegt den germ. wörtern der begriff 'anstrengung' zu grunde, der sich aus dem des wogens und wühlens entwickelt haben mag. Die wz. steekt vielleicht in gr. Ipvvpi bewege, erhebe, ai. rnóti erhebt sich, erhebt, bewegt. Vgl. ara.

arömata n. plur. spezereien, fremdwort: xpufAXTK.

arwjö vergebens, ahd. arawün, arwün, arowingiin. Johansson (Beitr. 15, 224) vergleicht gr. xpaiói (aus *xpotrjo-) locker, dünn, schwach. —. asans f. erntezeit, ahd. aran, arn ernfëT identisch mit apr. assanis, aksl. jesenï herbst. Vgl. ferner an. otiri feldarbeit, annask versorgen,

sorge tragen, sich mühen, ags.

earnian verdienen, ahd. arnön ernten und mhd. asten bebauen. Hierher stellt man noch lat. annöna lebensmittel für *anöna aus *asnöna durch volksetymologische anlehnung an annus jahr (s. zuletzt Froehde, Bezz.

Beitr. 21, 322 f. f.). Vgl. asneis.

asiluqairnus m. mühlstein (= ags. esulcweorn) ent-halt das sonst nicht belegte -qairnus miihle, dem an. levërn, ags. cweorn, afris. quërn, as. quërn, ahd. quirn entsprechen. Das wort findet sich auch im baltoslavischen und keltischen: lit. gïrnos pl., aksl.

zruny mühle, air. bró mühlstein, handmühle, cymr. Ireuan handmühle,

corn. irou mühlstein. Mit ai. grdvanstein zum somapressen gehort -qairnus vielleicht zu alban. grin zerhacke, zerbröckle, girese schabholz, schabeisen, Vgl. malan.

asilus m. f. esel, ags. esol, eosol,

as. ahd. esil, gemeingerm. lehnwort aus lat. asinus, dessen n bei der entlehnung durch l ersetzt wurde (vgl, katils) oder vielleicht eher aus dem deminutivum asellus (Luft, .

Zs. f. d. altertum 41, 241 f.). An.

asne beruht dagegen auf afranz.

asne und aus derselben quelle stammt ags. assa (air. assan aus ags. gen.

assan). Aus germ. *asilu- oder *asilasind lit. asilas, apr. asilis, aksl. osilu entlehnt. Die nordeurop. eselnamen eutstammen also mittelbar oder unmittelbar dem lat. asinus, das selbst etymologisch noch nicht aufgeklart ist und trotz G. Meyer (Idg. forschungen 1, 319 f.) kaum etwas mit gr. ovog zu tun haben kann.

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