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halt den gemeingerm. sfamm auda-: an. audr, ags. éad, as. öd, ahd. öt besitz, gut, reichtum. Dazu au. autfenn, ags. éaden, as. ödan geschenkt, verliehen. Zimmermann (Bezz. Beitr. 23, 275 f.) vergleicht lat. autwmnus herbst und eigennamen wie Autus, Autia. Air. uaithne puerperium ist ferne zu halten. Für -hafts s. haban.

auftö vielleicht, etwa, allerdings (einmal uftö gescbrieben) ist wol mit ufta verwant.

augadaürö u. fenster, abd. augatora, vgl. ags. éagduru, s. augo und daiirö.

ailgjaii zeigen, abd. ougan, zu augo. Die ags. form iewari geht. regelrecht auf alteres *agwjan. zurück.

augö n. auge, krimgot. oegliene (= augönd), an. awga, ags. éage, afris. age, as. öga, abd. ouga, dessen au auf altem einfluss von ausö oder auf contamination von germ. *agund *aw- (beide unter verschiedenen lautlicbeu bedingungen aus idg. *oq-) zu beruben scheint, ist urverwant mit lit. akls, aksl. oko (gen. ocese) auge, oei die beiden augen, okno fenster, lat. oculus auge, gr. o\poftxt werde sehen, onccnnx, habe gesehen, opftotToi. (lesb. iiriruTa) augen, Stras die beiden augen, armen, alen auge, ackh augen, welche auf eine wz. *oq- sehen hinweisen. Nach Hirt (Beitr. 22, 231) ware augö aus *oqdqa entstanden und zunachst mit gr. cnranrv) zu vergleichen. Einige forscher trennen augö von der wz. *oq-: Stokes (Kuhns Zs. 35, 151 f.) und Zupitza (Die germ. gutturale

74) stellen es zu air. uag höhle, grab (vgl. für die bedeutungsentwicklung ir. derc auge, höhle und hebr. hjin auge, quelle). Wider anders Kawczynski (Arch. f. slav. phil. 11, 610 f.), der augö mit aksl. uoiti lehren, vyJcnqti sich gewöhnen (s. biühts) verbindet. Will man augö durebaus von der wz. *oq- trennen, so liegt es am nachsten das germ. wort zu ai. óliate nimmt wahr, beachtet, merkt auf zu stellen. Ygl. andaugi, augjan.

auhjöil larmen, auhjödus m. larm, getümmel können auhjön, auhjödus gelesen werden: wol mit unrecht hat man darin die tiefstufe *uq- der wz. *weq- reden (ai. vdkti redet, dvocam, gr. sIkov ich sprach u. s. w.) gesucht. Andere vergleichen lett. auka sturmwind, serb. uka geschrei, slov. ukati jauchzen, air. uch seufzen. Onomatopoëtisch.

- aüliinists, s. aühuma.

— aitliTiS m. ofen (wol nicht auhn n.), dazu mit gramm. wechsel anorw. ogn, aschw. ugn und mit unerklartem labial an. ofn, ags. ofen, abd. ovan. Mau vergleicht gr. 'nrvó<; ofen und ai. ukha kochtopf. Ein anklingendes wort für 'ofen' hat auch das baltische, apr. umpnis: vielleicht ist dieses aus dem deutschen entlehnt.

ai'ilisa m. ochse, an. oxe, ags. oxa, ahd. o/iso, cymr. ych, avest. u%$an-, ai. uksdn-, vielleicht zu ai. uksdti sprengt, spritzt aus oder zu ai. -uksati wachst heran. Für andere namen des rindes s. stiur.

aüliunia, auhumists, aiihmists höchst I (die form auhuma wird comparati-

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