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ten, Beitr. 20, 506 f.). Das verhaltnis von awëpi zu ags. éowde, ahd. ewit ist dunkel. Vgl. awistr. Für 'lamm, schaf' hat das gotische lamb (vgl. auch wij)rus), wahrend im scand. das schaf auch fsér genannt wird. Eine andere germ. bezeichnung ist ags. scéap, as. scap, ahd. scaf. — awiliu|) n. dauksagung, dazu awiliudön dank sagen. Mit awi- werden verglichen gall. avi- (in Avicantus), air. eo- gut, con-ói servat, lat. avëre gesegnet, gegrüsst sein, ai. dvati freut sich, fördert, hilft, schützt (vgl. gaumjan). Das zweite compositionsglied -liup ist das gemeingerm. wort für 'lied': an. Ijód, ags. léoÏÏ, ahd. lioth, liod (s. ] i u J> o n).

awistr n. schafstall, ags. éowestre und ohne das r ahd. ewist, zu *awischaf (s. awëjn). Man halt awistr für eine zusainmensetzung *awi-wistr, in welcher das eine wi durch silbendissimilation geschwunden ware: ygl. ahd. wist aufenthalt, wohnort (s. wists). Doch Schulze (Kuhns Zs. 29, 270) erklart awistr aus *owi-st-tro- und ahd. ewist aus *owisto- und vergleicht altindische bildungen wie gosthd- standort von kühen, kuhhürde, kuhstall. S. auch Ehristnann (Literaturblatt 16, 217).

awd f. grossmutter, an. de urgross vater, lit. avynas, apr. awis, aksl. ujï oheim, air. aue, óa enkel, cymr. ewithr oheim, lat. avus ahnherr, avunculus oheim. Dazu *awhaims, ags. éam, afris. êm, ahd. öheim oheim: s. Osthoff (Beitr. 13, 447 f. f.). Armen. hav grossvater gehort nicht hierher. azëts leicht, adv. azëtaba gern,

leicht, azëti n. leichtigkeit, annehmlichkeit, lust. Bugge (Idg. forschungen 5, 172 f.) denkt an entlehnung aus armen, azat frei, das selbst auf pers. azad (avest. azata-) zurückgeht.

azgö f. asche, mit auffiilligem zg gegenüber an. aska, ags. asce, assce, ahd. asca. Osthoff (Beitr. 13, 396 f. f.) nimmt ein germ. *astayön- an, woraus *azdyön- (azgön-) und *astkön(ahd. asca) entstanden waren, und vergleicht zunachst gr. dörre,

tröckne, atyfAxi verdorre, vertrocknet, j dürre, trockenheit, iï^axioq dürr, trocken, dorrend, austrocknend, erhitzend, entflammend, deren £ auf grund von czech. apoln. ozd malzdarre, slov. czech. ozditi, poln. ozdzié malz dorren, klruss. oznyca raucbloch im strohdache aus idg. zd erklart werden muss. Die wz. *azd- ist eine f/-erweiterung von *as- in lat. arëre trocken sein, dürr sein, aridus trocken, ardêre brennen, glühen (aus *aridëre, denn *azdëre hatte *adëre gegeben), ai. dsa- asche, staub (s. auch Kern, Tijdschr. v. Ned. taal- en letterk. 9, 190 f. f.).

azynië gen. pl., fremdwort: tüv

b.

ba, enclit. partikel, vgl. etwa lit. bei, apr. llie und. Ueber das adverbialsuffix -ba, welches etymologisch wol von der partikel verschieden ist, s. Bugge (Idg. forschungen 5, 177).

badi n. bett, an. bedr polster (dieselbe bedeutung haben die aus

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