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horen auch lit. dizti, dëzti durchprügeln (vgl. für die bedeutung mlid. smigen streichen, schlagen), lett. dëzët anbieten, aufschwatzen (eigl. anschmieren) und aruss. dëza, klruss. diza, poln. dzieza, czech. dtze, slov. dëza teigmulde, backdöse (s. Zubaty, Arch. f. slav. phil. 16, 389). (leisei, s. filudeisei.

dë|»s, s. gadëf)s.

diabaülus m. teufel (dazu[das fem. diabwla verlaumderisch, als adjectiv zu qinö), an. djofott, ags. déofol, afris. diovel, as. diubal, ahd. tiuval, christliches lehnwort aus gr. 'hi&fioKot, lat. diabolus.

(liakaünus m. diener, diaken, christliches lehnwort aus gr. ènxxovoc, lat. diaconus.

digrei f. dichtheit, fülle, abgeleitet von einem adj. *digrs, vgl. an. digr dick, mhd. tiger adv. ganzlich, yöllig, zu deigan.

dis aus einander, nur in zusauimensetzung, vielleicht aus lat. disentlehnt,

dishniupan zerreissen (wozu das intransitive dishnupnari), ascbw. njwpa kneifen, vgl. ags. ahnéapan abpflücken (weitere, doch unsichere combinationen bei Johansson, Beitr. 14, 364).

disskreitan zerreissen (daneben das intransitive disskritnan), vgl. oberd. schweiz. schrissen, schreissen, bair. schritzen, wozu vielleicht nd. schrei, nkd. schrill mit vorgerm. II aus idg, dl (Schröder, Zs. f. d. altertum 42, 61).

distaheins f. zerstreuung, zu distahjan zerstreuen, s. tahjan.

distal rail zerreissen, aus einander treiben, gatairan zerreissen, zerstören, autlösen enthalten das sonst nicht belegte rtatran reissen (dazu -tauman, s. aftaürnan), identisch mit ags. tëran zerreissen, ahd. zëran (meist firzëran zerstören). Ausserhalb des germ. lit. dirti schinden, aksl. deraó schinde, zerreisse, corn. dam stück, gr. Sépcu schinde, avest. dar- spalten, ai. drndmi spalte.

diswiujijan auseinanderwerfen, winpisJcaurö worfschaufel (für -skav.rö s. winJjiskaüro), vgl. ahd. winta worfel, wintön worfeln und ags. windwian, engl. winnow schwingen, wannen, wie lat. veniilare wannen zu winds. Auch lit. vétyti worfeln, vètyklè worfschaufel, serb. vijati worfeln, slov. vëvnica, poln. tciejaczka worfschaufel und lat. vannus wanne (ahd. wanna ist wahrscheinlich daraus entlehnt) gehören zur idg. wz. *wëwehen (s. waian).

diswiss f. auflösung, zu *diswidan losbinden, autlösen, s. gawidan und vgl. g a w i s s.

diups tief, an. djupr, ags. déop, afris. diap, as. diop, ahd. tiof, davon abgeleitet diupei f. tiefe, as. diupï, ahd. tiufi und diupipa f. tiefe, an. dypt, engl. depth, urverwant mit lit. dubus hohl, dubti hohl werden, dubinti aushöhlen, vertiefen, dauba schlucht, dauburys tiefe stelle zwischen bergen, dumburys gegrabener teich, tiefe stelle in einem fluss (vgl. ahd. tumphilo tiefe stelle im wasser, strudel), Mbê vertiefung, höhle (mit w aus idg. ö aus du), cymr. dwfn, air. do7mm tief. Neben idg. *dheub- steht *dheup-

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