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draühtiwitöj) n. kriegsdienst, zusammensetzung aus drauhti- und witof). Mit drauhti- sind an. drótt, ags. dryht, afris. dracht, as. druht-, ahd. truht gefolge, schar identisch. Zu driugan.

(lrausna, s. drauhsna. —- dreiban treiben, an. drifa sich hastig bewegen, rasch herbeieilen, ags. dnfan, as. driban, ahd. trïban treiben. Das wort ist ausserhalb des

germ. nicht widergefunden. Ygl. d r ai bj an.

drigkan trinken, drincan im epigramm (scapiamatziaiadrincan), an. drekka, ags. as. drincan, ahd. trinIcan. Sichere anknüpfung fehlt (vgl. Schulze, Kuhns Zs. 27, 606 und Zupitza, Die germ. gutturale 161). Vgl. afdrugkja, dragk, dragk-

jan, tlrugüanei, wemarugkja.

driugan kriegsdienste tun, an. drygja, ags. drêogan vollführen. Man vergleicht lit. drdugas gefahrte, aksl. drugü genosse, freund und gall. drungos, air. drong schar. Zusammenhang mit as. -driogan, ahd. triogan triigen, an. draugr gespenst, draumr, ahd. iroum traum, air. aur-drach gespenst, avest. druzaiti lügt, betrügt, ai. druhyati schadigt, avest. druj-, ai. druh- gespenst ist nicht wahrscheinlich. Vgl. drauhtinassus, draühtiwitöj), gadraühts.

driusan fallen, ags. dréosan, as. driosan, dazu das causativum -drausjan (s. afdrausjan). Johansson (Kuhns Zs. 30, 422) vergleicht gr. èpaócc zerbreche, zermalme. Eher sind lett. drusJca krümchen, broeken, cymr. dry 11, lat. früstum broeken verwant.

Vgl. drauhsna, driusö, drus, usdrusts.

driusö f. abhang, jahe stelle, zu driusan.

dröbjan trüben, verwirren, ags. dréfan trüben, ahd. truoban trüben, aufregen, verwirren, betrüben, mit dröbna m. verwirrung, aufruhr, dröbnan unruhig, irre werden, zu ags. dróf, as. dröbi, ahd. truobi trübe, vgl. an. draf, ags. dreef, ahd. pl. trebir hefe, treber, lit. drebiu werfe breiiges dass es spritzt, air. drabh siliqua, gr. Tpicpai mache dick, mache gerinnen (vgl. Beitr. 16, 563 und Thumb, Kuhüs Zs. 36, 182 f.).

drugkanei f. trunkenheit, ahd. truncheni, abgeleitet von drugkans, part. praet. (mit activer bedeutung) zu drigkan, vgl. ags. druncen, ahd. trunchan betrunken.

druujus m. schall, vgl. isl. drynr gedröhn, drynja dröhnen (wozu Boer, Museum 4, 282), nd. drönen, nl. dreunen dröhnen, ahd. trëno drohne, urverwant mit gr. Spijvoi; totenklage, klagelied, Srpüvx^ • n^Cp^v, ai. dhranati tönt (im Dhatupatha).

- drus m. fall, sturz, zu driusan.

du zu, vereinzelt und unerklart (ganz zweifelhaftes bei Bugge, Beitr. 12, 420 f.).

dübö, s. hraiwadübo.

dugau taugen (nur in der form daug es taugt, nützt belegt), an. duga, ags. dugan, afris. duga, as. dugan, ahd. tugan tauglich, nütze sein, wahrscheinlich verwant mit lit. ddug viel, russ. duzij, djuzij stark, rüstig und vielleicht mit gr. reu%u verfertige, rüste, bereite, Tw/xi-vut treffe,

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