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heit stand, rang, beschaffenheit, art und weise, identisch mit ai. ketulichterscheinung, helle, bild, erkennungszeichen, zu cétati nimmt wahr, bemerkt, erscheint,. Mit andern suffixen gehören hierher: an. heidr heiter, wolkenlos, heiiï der heitere himmel, ags. hddor, as. hëdor, ahd, heitar heiter, klar (wozu mit s im anlaut lit. skaidrus heil, klar und mit ablaut avest. cipra-, ai. citrdhell, bunt).

haifsts f. streit, zank, wettkampf (davon haifstjan streiten, kampfen), an. heipt hass, rache, ags. hsest gewalt, heftigkeit, afris. haest eile, mnd. heist. heftigkeit (dazu das adj. ags. hxste, afris. haeste, ahd. heisti heftig), vielleicht urverwant mit ai. képiübelgesinnt (? Beitr. 21, 104;, wozu air. ciapaim quale, ciopadh arger mit p aus pp (? Zupitza, Kuhns Zs. 36, 244). Zupitza (Die germ. gutturale 182) stellt haifsts zu ai. gibham rasch, schnell. Nach einer alteren auffassung ware haifsts eigl. 'zwiespalt' und mit aksl. cëpiti spalten zu verbinden.

liaihs einaugig, air. caech, corn. cuie einaugig, lat. caecus blind, vgl. skr. kekara- schielend. Hierher stellt man gr. xaixlxs nordostwind (eigl. 'der dunkele'?).

hailjan heilen, an. heila, ags. hsélan, as. hêlian, ahd. heilan, zu hails.

hails heil, gesund, an. heill, ags. hal, afris. as. hél, ahd. heil. Busbeck führt als krimgot. ieltsch lebendig, gesund und iel leben, gesundheit an, womit er hails und hail zu

meinen scheint: für das fehlen des h ygl. eils — hails im epigramm (inter eils goticum) und krimgot. ael, das hallus widergeben soll. Ausserhalb des germ. entsprechen apr. kail- in kailüstiskan acc. gesundheit, aksl. cëlu ganz, heil, air. eél, cymr. coil vorbedeatung (an. heill, ags. hél ist 'glückliches vorzeichen'), gr. ko7\u ' tö kctxcv (Hesych.), doch ai. kévala- ausschliesslich eigen, allein, lauter, ganz, gesammt ist im suffix verschieden (s. Johansson, Idg. forschungen 2, 28). Ausführlich über hails handelt Brugmann (Die ausdrücke für den begriff der totalitat 41 f. f.). Ygl. hailjan.

halmöjtli n. heimatliches gut, erbgut-, ahd. heimödili heimat, zusammensetzung aus haims und -öplja-, vgl. *öpala-, *öpila- in an. ódal, ags. édel, as. ödil, ahd. uodal, uodil erbgut, stammgut, ablautend mit an. adal anlage, geschlecht, ags. sedelu n. pl. edle abkunft, as. aSali, ahd. adal edles geschlecht und ags. xCtele, as. edili, ahd. edili edel, adelig. Schrader (s. Anz. Idg. fqg|schungen 9, 172) stellt diese sippe zum lallwort *ato- vater, aksl. *otü, otïcï (vgl. a 11 a). Man beachte lit. têviszké: tévas, slov. dêdina'. dëdw, russ. (y)ótcina\ otéc U. dgl.

_ liaims f. dorf, flecken, an. heimr wohnung, welt, ags. ham, afris. ham, hëm, as. hëm, ahd. heim heim, wohnort, apr. caymis dorf, lit. kemas bauernhof (dazu kaimynas nachbar) ist weder mit heiwa- (s. h eiwafr auj a), noch mit hweila zu verbinden. Eher darf man mit Windisch (Idg.

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