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gen, qualen, lit. kanka qual, leiden, kênkti wehe tun, fehlen (kas tav kênkia 1 was fehlt dir?), gr. xxxi§yi<; • xtpoCpog xiiitsXoc, xxxiSég • \i[tvipéc, xxKiSct • Xi^vfpi, xsyxei • Trsivtji (Hesych.). Die urspr. bedeutung der wz. ist wahrscheinlich 'brennen', vgl. gr. xxyxtxivsi • SxXirei, Ijypxivei, xotyxxXeog ■ xxTxxexxu^évoq (s. Scbulze, Kuhns Zs. 29, 270).

liulistr n. hülle, decke, an. hwlstr futteral, vgl. mit ablaut ags. helustr, heolstor schlupfwinkel und ohne das r-suffix abd. hulst decke, zu bulj an.

huljan verhullen, an. hylja, as. -hullean, abd. huljan, mit ablaut zu ags. as. abd. hëlan behlen, verbergen, vgl. air. celim verberge, cuile keiler, lat. cëlare verbergen, verheblen, occiilo verberge, cella keiler, zelle, gr. xxhïx bütte, scbeune, nest, xsAtég, xouXeic scheide, ai. gala hütte, haus, gemacb, stall, garand- schützend, schutz, gdrman- schutz. S. halja, hilms, hulistr, hulundi, ushulon.

liulj)s hold, gnadig, an. hollr, ags. as. ahd. hold hold, ergeben, treu, eigentlich 'geneigt', zu *halps (s. wilj abalj)ei). Anders Kauffmann (Beitr. 18, 143 f.), der huifis mit lat. clëmens zu der unter huljan besprochenen wz. stellt, und Luft (s. Zupitza, Die germ. gutturale 108), n ach dessen ansicht hulps mit lat. cultus identisch ware. Ganz unberechtigt ist der vergleich von skr. catu- artige rede, liebliche worte, schmeichelworte. Ygl. unhuljia.

hulundi f. höhle, urspr. participialbildung zur wz. *xel- verbergen (s. huljan), vgl. an. holr, ags.

afris. ahd. hol hohl, wozu das denominativum ushulön. Mit unrecht bat man gr. m\x pl. vertiefung unter dem auge herangezogen. hun, s. a i n s h u n.

liund n. hundert, ags. as. hund, ahd. hunt, daneben die zusammensetzung *hundarap (-rap zu -rapjan, s. garafijan), an. hundrad 120, 100, ags. hundred (north. hundract), afris. hundert, as. hundarod, ahd. hunterit, hundert. Germ. *hnnda- 120, 100 hat in vorgerm. zeit gewiss nur 'hundert' bedeutet, wie aus den entsprechungen in andern sprachen hervorgeht: lit. szimtas, air. cét, lat. centum, gr. s-xxtóv, avest. sata-, ai. gatd- hundert. Die idg. grundform *xmtó- war aus *txmtó-, *dxmtó-, *dexomtó- hervorgegangen und ist als eine ableitung von taihun !*déxmt aus *déxomt) zu betrachten: die starkere lautstufe *xomt- liegt vor in gr. -xovtx (gegenüber ai. -gat). Vgl. Bugge (Bezz. Beitr. 14, 72), Rretschmer (Kuhns Zs. 31, 361 f. f.), Streitberg (Idg. forschungen 5, 372 f. f.). Schliesslich sei erwahnt, dass bask. eliun hundert nach Beitr. 18, 399 trotz Schuchardts widerspruch (Beitr. 18, 532 f.) für eine entlehnung aus got. ain hund zu gelten hat, und dass die Krimgoten das alte wort für 'hundert' durch das aus osset, sada, np. sad entlehnte suda ersetzt hatten, wie auch die Slaven ihr einheimisches *s§to für das nur als iranisch erklarbare süto aufgegeben haben (vgl. aber Prusi'k, Krok 11, 19).

hun<lafaJ)S, s. b r Ti ]) fa J> s.

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