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hllllds m. hund, an. liundr, ags. afris. as. hund, ahd. liunt. Gemeingerm. *hunda- aus *xun-to- (über das dentalsuffix s. Hirt, Beitr. 22, 231 f.) ist weitergebildet aus idg. *xwon-, *xun-, vgl. lit. szü (gen. szuns), air. cu (gen. cori), gr. xvav (gen. xui/o(), armen, sun (gen. sari), avest. spa (gen. sünö), ai. gvd (gen. gunas). Die lautgestaltung von lat. canis (vgl. catulus, s. Bugge, Bezz. Beitr. 14, 57) ist nicht genügend erklart.

liunsl n. opfer, an. ags. Msl, aus idg. *xwnt-tlo- zu lit. szvêntas, aksl. sv§tu, avest. spanten- heilig. Weitere combinationen (mit gr. ttS? ganz u. s. w.) könneu als zu gewagt unberücksichtigt bleiben. Es sei noch erwahnt, dass Detter (Zs. f. d. altertum 42, 55 f.) hunsl als 'hecatombe' erklart und mit hund yerbindet, gewiss aber mit unrecht.

liunslasta[)s m. opferstatte, altar, s. hunsl und sta|)s.

hun|»s, s. frahinf>an.

hups m. hüfte, ags. hype, ahd. huf, vgl. gr, kvflos höhlung vor der hüfte, lat. cubo neige mich. Andere denken an zusammenhang mit nd. schuft schulterblatt, alban. swp, avest. supti-, ai. qupti- schulter. Dunkel ist an. huppr hüfte.

hüs, s. gudhüs.

huzd n. hort, schatz, an. hodd, ags. as. hord, ahd. hort, vgl. zunachst gr. xóaSos höhlung, weibliche scham und lat. custos wachter. Germ. huzda idg. *kuzdho- ist vielleicht aus *kudzdho-, *kuddho-, *Jcudhto- entstanden und gehort dann zurwz. *heudliin ags. hjdan, cymr, cuddio verber¬

gen, gr. xiuSco verberge; andernfalls darf man an an. hauss schadel, lit. hduszas grosser schöpflöffel, hiduszis ei, kiduszé hirnschadel, ai. kósa- behalter, Jcóstha- unterleib, inneres gemach, vorratskammer, .schatzkammei', ringmauer, gefass anknüpfen. Vgl. gudhüs, skaudaraip.

liuzdjan schatze sammeln, ags. hordian, ahd. (jiliurten, zu huzd.

liwadrë woliin, zu h w a s, gebildet wie hidrë.

— hwairban wandeln, an. hvërfa, ags. hweorfan, afris. hwërva, as. hwërban, ahd. hwërban, hwërfan sich wenden weist durch seinen gramm. wechsel auf eine wz. mit idg. p im auslaut. Man vergleicht gr. xxp7rccXii^oq schnell, xa-piroc, handwurzel (s. Schrader, Kuhns Zs. 30, 473 und Solmsen, Kuhns Zs. 30, 602): xs'P «V/ xmpxïji ware also 'die hand, da wo sie sich dreht.' Die urspr. bedeutung der wz. tritt klar hervor in an. kvirfell wirbel, zopf, ring, kreis, nl. wervel drehung im wasser, vom winde, drehende achse, halswirbel, kopfwirbel, ahd. wirfil, wirbil wirbel. Aus dem altindischen hat Zupitza (Die germ. gutturale 57) ghrpa- getreideschwinge herangezogen; dagegen habe ich kürparaellbogen, knie zxi hwairban gestellt. Vgl. afswairban, gahwairbs, h war bon, hweilahwairbs.

hwalruei f. hirnschadel, an. hvërn die zwei bootförmigen weissen knochen im fischgehirn, hvërna topf, schale, aksl, erena schüssel (Zupitza, Bezz. Beitr. 25, 102), skr. icarankaschadel, gefass weisen auf idg. q

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