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kar, ahd. char, nicht genügend erklart (unsicheres bei Osthoff, Bezz. Beitr. 19, 321 und Zupitza, Die germ. gutturale 193). Vielleieht ist das wort eine alte entlehnung aus dem oriënt: vgl. arab. kas, aram. kasa becher. Vgl. kas ja.

— kasja m. töpfer, zu kas.

katils m. kessel (gewiss nicht katil n.), an. ketell, ags. cytel, as. ketil, ahd. ckejjil, gemeingerm. lehnwort aus lat. catinus napf, topf (woraus noch ahd. cheggïn, c/iejjï) oder dessen deminutivum catillus (vgl. asilus). Dem germ. entstammen lit. katilas, apr. catils, aksl. kotïlu und finn. kattila.

kaupatjan ohrfeigen soll nach Bugge (Idg. forschungen 5, 274) aus dem armenischen entlehnt sein. Eher enthalt es aber einen nominalstamm kaupat- = h au bij), der von einem nicht-germ. yolke mit vorgerm. consonantismus zu den Goten oder deren vorfahren gekommen war. ' kaupön handel treiben, an. kaupa, ags. cypan, afris. kapja, as. cöpön, cöpian, ahd. koufön, koufen. Kaupön und *kaupjan sind fremden ursprungs und beruhen auf lat. caupo kramer, schenkwirt, wie as. mangön handeln auf lat. mango handier (vgl. jedoch Franck, Anz. f. d. altertum 21, 299 f.). Yon den Germanen ist der stamm *kanp- auch zu den Balten, Slaven und Finnen übergegangen, vgl. apr. kaupiskan handel, aksl. kupw, kuplja kauf, kupiti kaufen (aus *kaupjari), kupïcï kaufmann, finn. kauppa handel, kauppias kaufmann. kaürban fremdwort: xopfiav.

kaürbanartn fremdwort: xopfixvxv. kaürii n. korn, getreide (dazu kaurnö f. korn, körnchen), an. korn, ags. as. ahd. corn korn, getreide, ablautend mit an. kjarne, ahd. këmo kern, beruht auf der idg. wz. *yerzerreiben, vgl. aksl. zrüno korn, kern, lit. zïrnis erbse, apr. syrne fruchtkorn, getreidekorn und ferner air. grdn, cymr. pl. gravm, lat. granum korn. Als vb. finden wir *yer- in ai. jiryati wird morsch, wird alt, löst sich auf, wird verdaut, jïrna- zerfallen, morsch, alt, wozu jarant- alt = gr. yspovr- greis, jaras alter (vgl. gr. yiïpx?), avest. zaurva- alter, aksl. zrëti reif werden, süzorï reif und viele andere wörter. Es sei noch erwahnt, dass Busbeck uns die krimgot. form von kaurn erhalten hat, namlich kor mit schwund des ausl. n wie in baar = lam.

kaürus schwer (nicht kaurn oder kaureis), gr. (3xpóc, avest. gouru-, ai. guru- (comp. garïyan, superl. garistha-), vgl. lat. gravis und ap. *grana-, np. giran. Zu kaurus wird auch cymr. bryw stark gestellt. Ableitungen von kavrus sind kaurei, kauripa f. schwere, last, kaurjan belasten, beschweren.

kausjan priifen, kosten, schmecken, zu kiusan. Aus kausjan ist aksl. kusiti entlehnt.

kawtsjö f. caution, wechsel (erst in der neapolitanischen urkunde um 550), aus lat. cautio (vgl. Wrede, Sprache der Ostgoten 73, 166). Man beachte das altere laiktjö aus lat. lectio.

keiiian keimen (dazu uskijans

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