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dessen bildungsweise unklar ist.

mannisks menschlich (davon mannisködus m. menschliche natur), au. mennshr, ags. as. ahd. mennisc, zu' manna. Anders Kluge (Literaturblatt 18, 2), der die frage aufwirft, ob das adjectiv mit der ahd. substantivierung mennisco mensch nicht vielmebr auf Mannus als eigennamen zurückgehen müsse.

nianwus bereit, manwipa f. bereitschaft, manwjan bereiten, zurichten, unerklart. Man denkt an zusammenhang mit lat. manus hand. niaran a]>a fremdwörter: ftxpxv

— marei f. meer, see, vgl. an. m.arr, ags. mere, afris. mar, as. ahd. meri, ablautend mit ags. mór, as. mor, ahd. muor lache, sumpf und urverwant mit lit. marès pl. haff, aksl. morje, air. muir, lat. mare meer, gr. 'A^<pi^xpot sohn Poseidons. Ygl. gr. x^apx graben, wasserleitung (afris. mar ist 'graben, teich') und ai. maryada meeresküste, grenze, das auf einem verlorenen *marya- meer (vgl. das unbelegte, wahrscheitilich prakritische mira- meer, grenze) beruhen könnte. Mit Hirt (Idg. forschungen 1, 475) dürfen wir noch nl. braJc salzig (vom wasser), gr. (3put; meerschlund, (3pu%to$ tief hierher stellen, denn germ. und griechisch br können auf mr zurückgehen. Vgl. marisaiws.

marikreitus m. perle, ags. meregréot, as. merigrita, merigriota, ahd. marigriog, aus gr. fAxpyxpiryg mit anlehnung an marei und im westgerm. als 'meer-gries' aufgefasst.

marisaiws m. see, s. marei und saiws.

marka f. marke, grenze, gebiet, an. morh wald, ags. mearc grenze, bezirk, afris. merlce grenze, as. marca grenze, landgebiet, ahd. marca grenze, grenzland, bezirk, urverwant mit air. mruig, bruig mark, bezirk, lat. margo rand, np. marz landstrich, mark (vgl. noch Fick, Bezz. Beitr. 22, 223, der mit unrecht gr."Apyo? heranzieht).

martyr (?) m. martyrer, aus lat. martyr (gr. lAccpTvpo;).

— marz jan argern, anstoss geben, ags. mierran, as. merrian, ahd. merren hindern, storen, kaum eine causativbildung zur wz. *mers- vergessen (lit. mirszti vergessen, ai. mfsyate vergisst). Vgl. aksl. mrüzëti, mrüznqti verabscheuen, deren z aber grosse schwierigkeiten macht, weshalb sie wol besser ferne gehalten werden (vgl. Zupitza, Die germ. gutturale 196).

matibalgs m. speisetasche, s. mats und balgs.

matjan essen (auch im epigramm scapiamatziaiadrincan), denominativum von mats. Ygl. an. metja mit übertragener bedeutung.

mats m. speise, an. matr, mata, ags. mete, as. mat, meti, abd. ®<zj, dazu ags. mós, as. mos, ahd. muos speise, gekochte speise. Man vergleicht lat. mando kaue, gr. ,

mund, [axctix^u kaue, wol mit unrecht. Am ehesten gehort mats zu ai. mddati in seiner urspr. bedeutung 'ist gesattigt' und ist es eigl. 'mittel zur sattigung': vgl. ferner air.

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