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lich verschwistert wegen der bedeutungsdifferenz ferne zu halten. Neben *gem- steht *ga- in gr. dor.

effxv = ai. agam ging u. s. w. Vgl. g aq um J) s, qums.

qinakunds von weiblichem geschlecht, s. qinö und airf>akunds.

qillö f. weib, an. kona, ags. cwene, as. abd. quëna, allgemein idg., vgl. apr. genno, genna, aksl. zena, air. ben (gen. mna), cvmr. bun, gr', yvvvi, boeot. 13xvé, armen. Jein, avest. gdna, jaini-, ai. gna, jdni-. Dazu q ë n s.

(list,jan verderben, mnd. quisten, ahd. quistan, chwisten verderben, vernichten, nicht wie an. kvista zu an. kvistr zweig mit der urspr. bedeutung 'die aste abschneiden', sondern zu ahd. qwist vernichtung, verderben. Dieses gehort vielleicht zu lit. gendu gehe entzwei, verderbe, gadlnti beschadigen, verderben (dann ware st hier aus tst entstanden, s. Brugmann, Idg. forschungen ö, 103) oder aber zu lit. gèsti erlöschen, ausgehen, gesyti, gesinti löschen, aksl. gasnqti erlöschen, gasiti löschen, gr. a(3svvïifii lösche, ai. jdsate ist erschöpft.

qijtan sagen, an. kvëda, ags. cwëitan, afris. quëtha, as. quëthan, ahd. quëdan beruht auf einer wz. mit t im auslaut und darf also nicht unmittelbar mit skr. gadati redet, spricht, sagt verglichen werden. Ansprechend stellt Wiedemann (Idg. forschungen 1, 513) air. bél mund,

lippe (aus *betlo-) zu qif»an. Ueber altere etymologien s. Zupitza, Die

germ. gutturale 87. Vgl. -qiss in anaqiss, missaqiss u. s. w., unqë]bs.

qijmhafts schwanger, s. qipus und h a f t s.

qi|»us m. bauch, mutterleib, an. Jevidr unterleib, ags. cwid bauch, ahd. quiti vulva; dazu lausqij)rs. Man denkt an zusammenhang mit lat. uterus bauch, mutterleib, was lautlich nicht ohne bedenken ist. Andere vergleichen gewiss mit unrecht ai. jathara- (s. kilf»ei) oder lat. venter bauch, gr. yxtrrtip unterleib, magen.

qius lebendig, in den andern germ. sprachen mit unerkliirtem k: an. kvilcr, kykr, ags. cwicu, cueu, afris. as. quik, ahd. quëc. Das gotische worl ist aus idg. *gïvjo- (mit labiovelarem g) entstanden, vgl. lit. gyvas, aksl. zivït, air. biu, béo, cymr. byw, bret. beu, osk. bivo-, lat. vïvus lebendig, gr. leben, ai. jïva- lebendig, zur wz, *gïw- leben in aksl. zivq, lat. vïvo, armen, keam lebe, avest. jvaiti (jïvaiti), ai. jivati lebt.

qrammi|>a f. feuchtigkeit, zu *qramms, an. kramr feucht. Man vergleicht lit. gnmsti wegsinken (in wasser oder schlamm), gramzdyti sinken machen, aksl. gr§znqti einsinken, grgza kot, grqziti einsinken machen. Wir haben wol mit Kluge und Zupitza qrammipa in *krammipa zu andern und dann auch *kramms zu schreiben.

qums m. ankunft, vgl. ags. cyme, zu qiman.

r.

rabbaunei fremdwort: pxfifiouvl. rabbei fremdwort: paft(3e 1,

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