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*sm-. Vgl. samjau, sums.

saniafmjij is eintrachtig gesinnt, s. sa ma und fraf)i.

sainakuus yon gleichem geschlecht, verwant, ygl. an. samkynja und gr. óf&óyvios, s. sama und k u n i.

sanialau[)'s gleich gross, s. s a m a und ]audi.

sainaleiks von gleicher beschaffenheit, übereinstimmend, an. samUkr, ahd. samatih, s. sama und leik. Vgl. ags. adv. samltce.

saniaiia beisammen, an. saman, ags. set samne, as. sarnan, tö samane, ahd. saman, zi samene, ai. samand, zu sama.

sainaqiss f. übereinstimmung, s. sama und qi|>an. Vgl. an. samlcvxiïr übereinstimmend, samkvxSe zustimmung.

samasaiwals einmütig, s. sama und saiwala.

sauia[» zusammen, ags. samod, as. samad, ahd. samet, samant, zu sama.

sainjan gefallen, vgl. an. sama, sóma passen und ags. séfte, as. safti, ahd. semfti sanft. Ausserhalb des germ. gehören hierher: air. sdm ruhe, sdim ruhig, mild, gr. aixaXoc weich, zart, ij,uepos sanft, mild, gefallig, zahm, ai. saman- gute und bescliwichtigende worte, milde, freundliches entgegenkommen, santva- dasselbe (s. von Bradke, Idg. forschungen 5, 273; Froehde, Bezz. Beitr. 21, 324 f.). Im letzten grunde beruht die ganze sippe auf sama. . sawljan senden, an. senda, ags. sendan, as. sendian, ahd. senten, cau-

sativum zu *sinpan gehen, s. s in ]) s.

sarwa n. pl. waffen, rüstung, ags. searu, as. abd. saro, vgl. an. sorve halsband aus aufgereihten perlen oder steinen. Man beachte, dass ags. searu auch 'kunst, list' bedeutet. Vgl. lat. serere, gr. si pi tv knüpfen, wozu air. sretli reihe und das unbelegte ski', sarat faden. Apr. sarwis, lit. pl. szarvdi rüstung sind gotisch.

satjan setzen, an. setja, ags. settan, as. settian, ahd. sezzen, causativum zu si tan.

sajiS satt, an. sadr, ags. ssed, as. sad, ahd. sat, mit söj), gasö])jan zu lit. sotus sattigend, leicht zu sattigen, sótis sattigung, sattheit, sótinti sattigen, air. sathech satt, sdith sattheit, lat. satur satt, sat, satis genug, satiare sattigen. Das t ist suffixal, vgl. gr. cclyv sattsam, genug, unersattlich (-oc.ro- =

got. sada-), ëifievxi sattigen. Nicht genügend erklart ist aksl. sytü satt, das kaum von den genannten wörtern getrennt werden darf. Man vermutet entlehnung aus dem germ. (oder lit. ?).

saühts f. sucht, krankheit, an.

solt, as. ahd. suht, abstractbildung zu siukan. Zupitza (Die germ. gutturale 165) vergleicht air. socht das stillschweigen.

sauil n. sonne, vgl. sugil und an. ags. sól, ferner lit. sdulè, cymr. corn. heul, lat. söl, gr. ijfA/o?, hom. yéxios, dor. oiéxtoq, cret. apéhicc: idg. *sawel-, *sawl-, *suwel-, Auf die letztgenannte grundform weist noch ai. suar, avest. kvara, Mit sunna, swnnö beruhen diese wörter auf einer

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