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pynne, alid. dunni, aksl. tïniikü, air. tana, lat. tenuis, gr. txvu-, np. tanulc, ai. tan-u- dünn, fein. Eine erweiterung dieser wz. ist unter a t f) i n s a n besprochen.

ufwairs unter einem manne stellend, verheiratet, s. uf und wair.

ugkar uns beider, nicht belegt, doch aus dem gen. dual. ugkara, dat. acc. ugkis, ugje zu entnehmen, an. okkarr, ags. uncer, as. ahd. unker, vgl. igqar. Die erklarung dieser formen gehort in die grammatik.

uh, -h enclitische conjunction 'und'. Was -h anbetrifft, dieses istidentisch mit lat. que, gr. ts, avest. ai. ca (idg. *qe); -üh dagegen (deun das u wird lang gewesen sein) geht auf idg. *-n-qe zurück (s. Lidén, Ark. f. nord. fil. 4, 99 f. f., Persson, Idg. forschungen 2, 212 f.).

ühteigs zeit zu etwas habend, ühteigö zu gelegener zeit, zu ü h t w ö.

uhtwö f. frühe, morgendammerung, an. ótta, ags. ulite, as. ahd. uhta, aus *un%twön-, idg. *nktw-, weshalb urverwantschaft mit lit. dnksti frühe, hz anksto von frühe an, apr. angstainai frühe, morgens, gr. dxrU strahl, ai. aktu- licht, strahl, dammerung, dunkel als sicher gelten darf. Uralter zusammenhang mit n a h t s ist wahrscheinlich (idg. *nok-, *onk-, *nk-).

•-> ulbandus m. kameel, ags. olfend, ahd. olbanta, wozu das aus dem germ. entlehnte, doch volksetymologisch umgestaltete aksl. velïbqdü, veUblqdü, russ. verbljud kameel, apr. weloblundis maultier (zunachst aus dem slavischen). Wahrscheinlich be-

ruht dieses wort mit ags. ëlpend, ylpend, ahd. ëlfant, liëlfant elefant auf gr. f'A&pS? (gen. èhécpxvTOt;), lat. elephas, dessen ursprung streitig ist. Nur dieses. ist sicher, dass die Romer das wort von den Griechen bekommen haben. Weil èhécpxï ursprünglich 'elfenbein' bedeutet hat, mag es zu einer wz. *elebh-, *glb/tweiss, weiss sein gehören, vgl. «xcpJ? weisser fleck auf der haut, lat. albus weiss, aksl. lebedï, *labqdï, an. elptr, alpt, ags. ielfetu, ahd. albig, elbig schwan. Vielleicht ist auch gr. èxsCpni<; weissfisch (?) hierher zu stellen. Andere halten èhiQtxi für ein fremdwort aus dem oriënt, indem sie in èx- meist den semitiscben artikel, arab. al, sehen. Teils denken sie an ai. ibha- elefant, das auch in hebr. sen-habbïm zahn der elefanten, elfenbein zu stecken scheint, teils an aegypt. ab, abu elefant, elfenbein. Die alte deutung von ihécpxt; aus alef hindi indisches rind ist mit bestimmtheit abzuweisen. S. über dies alles Lewy (Die semit. fremdwörter im griechischen 5 f.), auf dessen ausführungen das obenstehende in hauptsache beruht.

un un-, negierendes praefix, identisch mit an. ó~, w-, ags. afris, as. ahd. un-, air. an-, lat. in-, gr. x-, xv-, armen, an-, avest. ai. a-, an-, tiefstufe zu ni. Vgl. auch inu.

unagauds furchtlos, s. afagjan, agis, ögan.

unagei f. furchtlosigkeit, wie unagands zu agis u. s. w.

uiiairkus unheilig, unrein, s. airknifia.

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