Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

stets dabei zu Grunde legt; Plato der Idealist aber von den Idealen d. i. den ürbildern im menschlichen Geiste zu den Einzeldingen in der Stoffwelt binabsteigt. Aristoteles balt diese Welt für ewig und fragt uie: woher die Welt? sondern immer nur: wie beschaffen ist die Welt? Aristoteles lebnt stets die Frage nacb dem Ursprung derselben ab, wahrend Plato, der Idealist, ihren Ursprung zu erforschen sucht und zu einem geistigen Ursprung derselben durcb seine Ideenlehre gelangt.' — (Timaeus, Parmenides). Dennoch sind, wie besonders E. Zeiler der Neubegründer der Gescbicbte der griecb. Philos. hervorhebt, beide nicht als einander gegenüber stehend sondern als neben einander stehend, die sokratische Schule bildend, zu betrachten.

Wir halten es für passend , um die Continuitat der griecb. Schule vom 4ten Jahrh. v. Chr. bis ins 14 Jahrb. nach Chr. bei allen Culturvölkern , Griechen, Römern, Aegyptern, Syrern und Arabern nach zu weisen, hier einige Hauptpuncte hervorzuheben.

Socrates, Plato und Aristoteles.

Die griechischen Weisen, welche die Frage »Woher die Welt und ihre Ordnung?" zu lösen suchten, blieben zunachst am Stoff als dem Vorhandenen und der in ihm waltenden Kraft stehn. Denn ob Thales der Ionier (550 v. Chr.) das Wasser, ob Anaximander den Erdschlamm, ob Anaximenes die Luft, ob Heraklit mit seinem »alles ist in einem ewigen Fluss" das Feuer als die heftigste Bewegung als Princip des All aufstellen; ob ferner die Atomisten wie Leukipp und Demokrit aus der verschiedenen Lage der Atome die Verscliiedenheit der Dinge zu erklaren suchten, immer blie-

Sluiten