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seinem Wagenlenker auf dem Streitwagen und treibt der Letztere die baumenden schaumenden Hengste mitten in das Gewükl der Schlacht, aber hoek erhaben steht der Held, urn kühn und sicher die Lanze zu schvvingen, grade so wie Achill in den Gesangen Homers uns geschildert wird. Jahrtausende zogen dahin über dies Bild im Stein, aber Tier und Mensch sind ganz derselben Art wie heute. Will die moderne Entwickelungslekre aber dennoch den Bestand der Arten aufheben, so muss sie eine Gleichung construiren, in der vier Jahrtausend, Plus oder minus Null bedeuten. Eine solche ist aber für uns ebenso unbegreiflich wie die von den Astronomen berechneten Gestirne, deren Licht, und das Licht lauft in einer Secunde etwa 40000 Meilen, Tausende von Jahren gebraucht, um zu uns zu gelangen,oder wie der Mathematiker die Zahl Pi berechnen will, die doch nie ein Ende nimmt. — Das ist schon Mystik in der Wissenschaft, bei der Raum und Zeit für uns der grenzenlosen Ewigkeit und Unendlichkeit weicht, wir haben dafür kein Begriffsvermögen mehr.

Ferner aber fragen wir weiter: Arbeitet nicht auch die Natur nach ewigen, dem Zweck entsprechenden Modellen ? — Die befruchtete Schmetterlingin legt ihre Eier in die Ritze einer Baumrinde und stirbt auf ihrem Gelege, nachdem das Mannchen schon vorher seine Liebe mit dem Tode büsste. Die Stürme des Winters brausen darüber hin, doch der laue Lenz weckt das Leben in den Eiern, denn in einem jeden derselben sind sowohl mannliche als weibliche Atome enthalten. Es kriecht eine kleine Made aus, die wird zur gefrassigen Raupe, dann zur Larve und entfliegt sie diesem Gefangniss, um als Falter von einer Blume zur andern zu fliegen, sich der Sonnenstrahlen zu erfreuen um dann, wie

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etwa ein Dichter singt, als Sinnbild der zum Himmel keim-

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