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doch den Stempel der Alldinge (Ideale) an sich tragen. Die Form, die Art, steht also als Abbild der Urform auf der Grenze der beiden Wel ten, der idealen, als der Welt des Seins und der Stoffdinge in der Welt des Werdens.

Aristoteles und seine Schule lehrt dagegen: Alles was entsteht, entwickelt sich nach den vier Fragen: a. Woraus werden die Dinge ? Antwort: Aus dem Stoft, die neuere Wissenschaft antwortet: Das anorganische aus Atomen, alles Organische aber aus einem Lebestoff, der mannliche und weibliche Atome in sich enthalt: d. h. Omne vivum ex ovo.

b. Wozu wird Etwas? Es wird ein Stoff zu einer Form (Art) als Entelechie, Endform, welche dem ursprünglich gesetzten Eudzweck (telos) entspricht. So hat der Fisch seine Form zum Schwimmen, der Yogel zum Fliegen, das Tier zum Laufen oder Kriechen. c. Wodurch wird Etwas? Antwort: Alles Werden ist eine Bewegung; nach heutiger Physik, alles Werden geschieht durch Warme. cL. Weshalb wird Etwas ? Antwort: Es ersteht, um die ihm im Haushalt der Natur angewiesene Stellung einzunehmen oder, was dem gleich ist, »seines Endzwecks" wegen. Der Endzweck des All ist aber die Harmonie und Ordnung von allem, was da ist, oder was dem gleich ist, damit das, der Vernunft nach Mögliche, zum Wirklichen werde. Ist nun die Differenz so cfross oder sind nicht beide dem Wesen nach dieselben ? Nur der Weg, den Beide nahmen, ist verschieden.

Alfarabl sagt in seiner Abhandlung »die Harmonie zwischen Plato und Aristoteles", Plato ging den Weg der Analyse, Aristoteles aber den der Synthese. Das verhalte sich nun aber so wie bei der Stufenleiter, der Eine steige hinab , der Andre aber hinauf. Die Stiege sei dieselbe nur die

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