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in sich selber orduet. Als Drei tritt ihm die Seele, die Psyche zur Seite, die Küustlerin, (velche alle diese Formen der Sphaerenwelt übermittelt und diese dann durch ihre Dienerin »Physis Natur" als der vierten Potenz, der Welt unter dem Monde einpraegen lasst. Erst mit N°. Fünf treten die aus den Elementen wirklich geschaffenen Stoffdinge ins Dasein. Vier geistige Potenzen gehn also den stofflichen Dingen vorauf.

Als die unversiegbare Quelle aller Weisheit galt diese Lehre die Jahrhunderte hindurch in der Geschichte der geistigen Entwickelung und man elirte den Weisen, der sie aufgestellt hatte durch den Glauben, dass es dem Plotin allein gelungen sei, sich seines stofflichen Seins zu entaussern und sich in das Bereich der Idealwelt zu versenken um das wahrhaft Schone und Gute (die wahre Kalo-kagathie) zu erschauen.

Worin bestanden die Hebei, welche dieser Lehre des Plotin einen solchen Aufschvvung gaben um Jahrhunderte hindurch die Geister zu beherrschen ?

Einmal befriedigte diese Lehre, die dem menschlichen Gemüt tief eingepragte Sehnsucht, den Ursprung alles Seins zu erkennen. Zwar war derselbe mehr negativ als positiv bestimmt, aber er war doch da, und dem ewig sich wandelnden Werden gegenüber, war ein bestandiges Sein gesetzt.

Zweitens aber gab diese Emanationslehre der Harmonie zwischen Plato und Aristoteles Ausdruck, denn sie steilte dem, immer nur sich selbst denkenden, Nüs des Aristoteles als Drittes die Psyche, die platonische Weltseele, an die Seite.

Diese war jene, die Ideale (die vom Nüs gedachten lormen) empfangende, und dann durch die Sphaerenwelt bis zur Mond-

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