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in der Taglich einmal um die Welt schwingenden Umgebungssphare als Sitz der alles bewegenden, alles erdenkenden Urvernunft. Darunter in der Sternburg- ') und den Planetensphaeren ist das Walten der Weltseele, die die erhabenen Formen den Sphaeren übermittelt und dann dem Stoff vermittelst der Natur einfügt. In der feststehenden, alle tausend Jahr nur um einen Grad (Praecession) vorschreitenden Fixsternsphaere ist also das Heim der Urformen.

In der obersten Sphaere aller Sphaeren sind die stofflosen Ideale, in den Sphaeren eiu Feinstoff, unten hier aber der Grobstoff der Elemente. So ist das AU geordnet und in der Mitte dieser Grosswelt, auf der Scheidelinie zwischen der geistigen und der niederen Welt, steht der Mensch, im Geist der Hochwelt, im Fleisch der Niederwelt, anvertraut. Des Menschen, d. i. des Mikrokomos wegen, bewegt sich also das All der Sterne, die schon auf ihn im Embryo wirken,er bildet auch die Mittelstation der zu Gott rükkehrenden Urkraft. Drum ist es ihm auch gegeben die Geschicke von den Sternen abzulesen (Astrologie) und dureh die Erkenntniss der Elemente, in der richtigen Abwagung von Quecksilber und Schwefel, d. h. der zwei Grundstoffe, Gold zu machen (Alchymie). Ihm ist es dann aber auch verlielien alle Dinge zu erkennen, und in seiner Seele sich zum Urprincip (Gottjaufzuschwingen und zum Reich der Engel sich geistig und sittlich zu erheben. Dagegen kann er auch in seiner Yerblendung in das finstre Reich des Stoffes versinken. Vorn Himmel steigt somit die Menschenseele nieder, auf Erden schafit sie und zurück zum Ursprung geht ihr Streben. Darin ist alle Lehre, alle Wissenschaft und Kunst beschlossen.

1) Die Zeichen des Zodiakus bei Plolemaeus, die Pürgoi, finden sich als burüdj im Koran S. 85 und 16 v. 16.

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