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den Repraesentanten der Grundideen geordnet. War es doch schon Speusipp, der das Eine, das Gute und die bewegende Ursache d. h. die Vernunft mit der Weltseele, als Eins bis Drei setzte ') und so die Einheit und Yielheit unterschied.

An dieser Reihe konnten die folgenden Stufen leicht entwikkelt und so ein Leitfaden geliefert werden, an dem die folgenden Culturvölker in den Schacht des Wissens eindrangen und diesem bis auf Roger Baco und Kopernik, also Jahrtausende hindurch, folgten.

Der bedeutendste unter den neueren Philosophen Lotze nennt seine Anthropologie — Mikrokosmus — und als ein Resultat alles Wissens bezeichnete die arab. Philosophie die zwei Satze »der Mensch, eine kleine Welt und »die Welt, ein grosser Mensch"2). Bis zum Mikrokosmus hinauf bildet Arist. die Grundlage, durch den Makrokosmus hinauf zum Urprincip aber weist Plato den Weg.

Hierbei ist es gleich ob man, wie dies die lautern Brüder thun, in der Lehre von der Weltseele die innige Beziehung unserer Seele zu Gott findet, oder ob der denkende Philosoph. in dem potentiellen, actuellen, dazu erworbenen und schaffenden Nüs, die Stiege findet, auf der der Denker zu jenem Haupt des Alls, in welchen Denken, denkend und gedacht sein, sich als Eins zusammenfindet, d. h. zum idealen Hauptling des Musterstaats hinauf klimmt.

Es wird nur bei dem Einen mehr die Gabe, bei dem Andern mehr das Streben im homo sapiens betont.

Die Werke des Arist., die sich mit der metaphysischen Frage

1) Zeiler Philosophie d. Griechen II, 853.

2) VII. 41—63 u. VIII. 27—37.

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