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ungenügend ist, sein Bleiben oder Vorhandensein zu begründen, das muss für sein Verbleiben und Vorhandensein eine andere, ausser ihm liegende Ursache haben. Es kann also nimmer als «ein Erstes» bestehn, denn sein Vorhandensein ist nur da, weil sein Gegenteil nicht da ist. Somit ist das Nichtvorhandensein seines Gegenteils Ursache für sein Vorhandensein und kann solches nimmer als «Erste Ursache» schlechthin gelten.

Ferner: Notwendig mussen beide (Ding und Gegenteil) ein gemeinschaftliches «Wo» haben, das sie so aufnimmt, dass durch die Begegnung beider, jedes derselben das andre vernichtet; dasselbe sei ein Substrat oder eine Gattung oder etwas Andres als diese Beiden. Dies Wo ist dann festbestehend und folgen sich an ihm jene Beiden auf einander. Dann aber ware dies Wo fraheren Seins als jedes der Beiden.

Setzt nun Jemand Etwas Andres, als was von dieser Beschalïenheit ist, als Gegensatz von Etwas, so ist das, was er setzt, nicht Gegensatz sondern nur ein in einer anderen Weise, aber nicht als Gegenteil, Verschiedenes. A [_ Wir leugnen nun nicht, dass es für das Erste zwar Verschiedentliches gebe, aber dasselbe kann nimmer mit ihm gegensatzlich verschieden, und nie ein es ins Dasein rufendes sein.jDann kann aber unmöglich irgend ein Vorhandenes auf der Stufe seines Seins stehn, denn zwei Gegensatze stehen stets auf einer Stufe des Seins. Somit steht das Erste allein. Nichts andres teilt mit ihm in der Art des Seins diese Stufe. Er ist somit «Einer» er steht dabei allein auf seiner Stufe und ist Er auch von dieser Seite her «Einer».

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