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nicht eines andren Wesens, ausserhalb seiner, um es zu denken, vielmehr denkt es schon an sich sein Wesen. Das Erste wird also, sofern es sein Wesen denkt, intelligent und actueller Intellect und ebenso dadurch, dass es sein Wesen denkt, actuell Intelligibel.

Ebenso bedarf Er um actueller Intellect und actuell Intelligent zu werden, nicht eines Wesens, das er denkt und das er von aussen sich hernehme, vielmehr ist er Intellect und Intelligent, schon dadurch, dass Er sein Wesen denkt, denn das Wesen, was denkt, ist hier zugleich auch das, was gedacht wird. Es denkt sofern es gedacht wird. Denn dass Er Intellect (Denken) und gedacht und denkend ist, ist (bei ihm) alles zusammen nur ein Wesen, und eine unteilbare Substanz.

Der Mensch z. B. kann ein Intelligibile (Denkobject) sein, das aber von ihm, was gedacht wird, ist nicht ein actuell sondern nur potientiell Gedachtes. Dasselbe wurde erst actuell Intelligibel, nachdem der Intellect (Geist) ihn dachte. Demnach aber ist das vom Menschen, was gedacht wird, nicht zugleich das, was denkt, und ist das von ihm, was denkt, nimmer zugleich auch das Gedachte; auch ist unser Denken als solches nimmer gedacht, denn wir denken nicht deshalb weil unsere Substanz schon Intellect ware, da das, was wir denken nicht das ist, wodurch unsere Substanzirung geschieht. Mit dem Ersten verhalt es sich aber nicht so, vielmehr ist in ihm das Denken, Denkende und Gedachte nur ein Begriff, nur ein Wesen, nur eine unteilbare Substanz.

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