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Hang auf das Wissen von Etwas, das durch die Denkkraft erfasst werden muss, so liegt das Tun, womit man das Ersehnte erreicht, in einer, in der Denkkraft noch liegenden, andren Kraft, namlich in der Ueberlegungskraft. Durch diese findet Nachdenken, Einsicht, Betrachtung und Schlussfolgerung statt. Ist der Hang aber auf das Wissen von Etwas gerichtet, was durch die Sinne zu erfassen ist, so ist das es Erfassende ein Tun, welches sich aus einem körperlichen und aus einem seelischen Tun zusammensetzt. Dies geschieht z. B. bei dem, dessen Erschauen erstrebt wird. Dies gelingt zunachst durch das Aufschlagen der Augenlider, dann dadurch, dass unser Bliek dem Dinge, dessen Erblikken wir erstreben, grade gegenüber steht. Wenn dann das Ding fern ist, gehn wir grade darauf zu und ist ein Hinderniss davor, entfernen wir dasselbe mit unseren Handen. Das ist aber alles körperliches Tun, wahrend die Sinneswahrnehmung ein seelisches Tun ist. Dies gilt nun auch von den übrigen Sinneswahrnehmungen [37].

Sehnt man sich danach sich Etwas vorzustellen, so wird dies in verschiedenen Weisen erreicht. Einmal durch die Vorstellungskraft, wie wenn man Etwas, auf das man hofft oder das man erwartet, sich vorstellt, dann wenn man sich Etwas vorstellt, was vorbei ist, oder auch das, was man erhoflt, obwohl die Vorstellungskraft es schon aufgegeben hat. Zweitens aber dadurch, dass der "Vorstellungskraft von der sinnlichen Wahrnehmung her Etwas zukommt und sich in ihr dadurch die Yorstellung bildet, es sei etwas zu Befürchtendes oder zu Erhoffendes oder endlich, wenn ihr etwas von der Denkkraft her zukommt.

So weit die seelischen Krafte.

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