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drigsten und mangelheftesten Dingen so um es in den hasslich anzusehenden Dingen nachbildlich wiederzugeben und gilt dasselbe von allen Dingen mit lieblicbem Aussebn ebenso.

XXIVa. Der schaffende Intellect, die Denk- und Yorstellungskraft.

Der schaffende Intellect ist dieUrsache, durch die das nur potentiell Intelligibile zum actuellen Intelligibile wird, auch dafür dass der potentielle Intellect zum actuellen wird. Das nun, dessen Weise es ist actueller Intellect zu werden, ist die Denkkraft. Die Denkkraft zerfallt in zwei Arten, in eine theoretische und eine practische. Die practische ist nun die, welche die Teildinge, gegenwartige und zukünftige, schafft, die theoretische aber die, welche die Intelligiblen, welche man wissen kann, denkt.

Die Yorstellungskraft verbindet sich mit beiden Arten der Denkkraft. Denn das, was die Denkkraft vom schaffenden Intellect erhalt, steht zu ihr in demselben Yerhaltniss wie der Strahl zum Auge. Namlich so. Bisweilen geht vom schaffen den Intellect auf die Yorstellungskraft ein Erguss aus und übt derselbe dann auf die Vorstellungskraft ein Tun aus, welches ihr jene Intelligibile verleiht, die gewöhnlich nur [51] der theoretischen Denkkraft zukommen. Bisweilen aber verleiht er auch die sinnlich wahrnehmbaren Teildinge, die der practischen Denkkraft zuzufallen pflegen. Dieses Tun der Yorstellungskraft besteht darin, dass es die Intelligiblen dadurch annimmt, dass es die Intelligiblen den Stoffdingen, welche die Vorstellung zusammenfügt ahnlich setzt. Auch nimmt dies Tun bisweilen die Teildinge

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