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aus. Alles dies ist nun als Beistand [53] für die Denkkraft zu betrachten.

Auch treten hierbei Zufalle ein, durch die sich die Temperamente der Menschen andern und wird hierdurch das Temperament wohl vorbereitet urn von dem schaftenden Intellect etwas, bald in der Zeit des Wachens bald in der des Schlafs, anzunehmen. Es bleibt dies dann wohl bei einigen eine Zeitlang bestehn, bei andern aber nur ein Weilchen und weicht es dann von ihm. Auch stossen den Menschen Zufalle zu, durch die sein Temperament und seine Yorstellungen verdorben werden. Dann sieht er Dinge von dem, was die Vorstellungskraft zusammenfügte und zwar in einer Art undWeise, die nicht existirt, auch sind dergleichen dem Vorhandenen nicht vergleichbar. Dies gilt nun von dem Gallsüchtigen, Besessenen und dergleichen.

XXYI. Ueber das Bedürfniss zu einem gegenseitigen Beistand bei den Menschen.

Ein jeder Mensch ist darauf hin geschaffen, dass er zu seinem Bestehn und dazu, dass er die höchste Stufe der Vollkommenheit erreiche, vielerlei bedarf, was er, wenn er allein ist, nicht leisten kann, vielmehr bedarf er der Leute, von denen ein jeder einen Teil seines Bedarfs deckt. Ein Jeder steht zum Andern in diesem V erhaltniss. Es kann daher unmöglich der Mensch die Vollkommenheit erreichen, auf die hin seine natürliche Anlage gesetzt ward, es sei denn, dass viele Gemeinschaften sich einander beistehn, so dass eine jede Einzelne der Andern etwas von dem, was sie bedarf liefere. Dann erst geht aus der

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