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XXX. Die Verbindung der Seelen, der Einen mit der Andern.

Wenn eine Schaar dahinging, d. h. ihre Leiber zwar dahin sch wanden, ihre Seelen aber frei und glücklieh wurden, so folgen ihr andre Leute, die nach ihnen auf ihrer Stufe stehn. Sie treten an ihre Stelle und verrichten ihr Tun. Schwanden dann auch diese dahin und sind sie vergangen , kommen auch diese im Glück zu derselben Stufe jener, die voraufgegangen sind, jeder verbindet sich mit dem [65], der in Art, Quantitat und Qualitat ihm gleicht. Denn sie sind dann nicht mehr in den Körpern. Ihre Gemeinschaft, sie mag so gross sein, wie sie will, ist dann eine solche, dass nimmer eine der andern den Platz beengt, denn sie befinden sich durchaus nicht im Raum, so dass sie sich einander leiblich begegnen könnten, und ist somit die Vereinigung des Einen mit dem Andern nimmer so wie dies hier mit den Leibern statt findet. Yielmehr geschieht, wenn der einander ahnlichen getrennten Seelen viel werden, die Vereinigung der Einen mit der Andern in der Weise wie sich ein Intelligibile mit dem andern vereint. Es ist dann die Wonne jedes Einzelnen von ihnen grösser und starker. So oft danach noch eine andre dazu kommt, wird die Wonne derer, die nun dazu kommt, deshalb eine grössere, weil sie den Früheren begeguet, auch wird die Freude der Früheren bei der Verbindung der dazu Kommenden mit ihnen eine grössere. Denn jedwede Seele denkt ihr Wesen und das ihrem Wesen Gleiche vielfach. Dadurch wird die Qualitat dessen, was sie denkt, eine höhere.

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