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irgend welche törichten Ziele vor, wie Ehre, Reichtum, Lust am Besitz und dergleichen. Sie wissen zwar, dass die Gesetze der Yorzugsstadt dies verbieten, deshalb aber treten sie heran an die Ansichten der Yorzugsstadt und suchen dieselben insgesammt für falsch zu erklaren, sei es dass hier nur Gleichnisse für das Wahre vorliegen, oder dass das, was ihnen davon geboten wird, volle Wahrheit ist.

Bei den Gleichnissen nun kann man, urn sie als falsch darzustellen, zwei Weisen an wenden. Die Eine der Beiden ist der Art, dass es an ihnen wirklich Stellen des möglichen Widerspruchs gibt, dann aber kann man auch zweitens Sophisterei uud Wahrheitsfalschung anwenden. Bei der Wahrheit selbst aber kann man nur Sophisterei und Falschung anwenden. Das alles aber geschieht, damit nicht Etwas ihr törichtes und schimpfliches Ziel verhindern möge und darf man diese Leute nicht als Teilnehmer der Yorzugsstadt betrachten.

Dann aber giebt es noch andre Leute, die alle Gleichnisse als falsch behandeln und zwar deshalb, weil es in ihnen strittige Puncte giebt und sie selbst dazu noch ihr Yerstandniss verschlechtern und von dem, was an den Gleichnissen wahr ist, ab und in die Irre gehen, so dass bei ihnen auch das, was gar keine Streitpunkte darbietet, für falsch gilt. Selbst wenn diese sich zu der Stufe der Wahrheit so erheben, dass sie dieselbe erkennen könnten, so führt sie doch ihr schlechtes Yerstandniss davon ab und so in die Irre, dass sie sich die Wahrheit anders vorstellen als sie ist und meinen sie dass das, was sie sich davon vorstellen, das sei, was für sich die Wahrheit beanspruchen könne.

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