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ich, dass die mannlichen Sprossen der einen Schaar sich mit den weiblichen einer andern Schaar, und ebenso die weiblichen dieser Letzteren sich mit den mannlichen jener verbanden d. h. also auf Verschwagerung.

Andre meinen die Verbindung beruhe im gemeinschaftlichen überhaupt, welches die Leute zusammenbringe und so regiere, dass sie siegen und dadurch eins jener heidnischen (d. h. sinnlichen) Güter erwürben.

Dagegen behaupten andre, die Verbindung beruhe im Vertrauen, gegenseitigen Bund und Versprechen, so dass ein jeder schon alles von selbst hergebe und so die Andern weder meide noch betrüge. Ihre Hande waren dann dazu verbunden um andre zu überwinden und die ihnen von anderen drohende Unterwerfung abzuwenden.

Dann meinen andre die Verbindung beruhe in der Aehnlichbeit der Charaktere und natürlichen Anlagen, so wie in der gemeinschaftlichen Sprache und Rede, dagegen trenne sie die Verschiedenheit derselben. Das gelte für alle Völker und müssten sie danach bei allem, was bei ihnen vorkame, aus einander gehn und von den Anderen sich trennen. Die Völker unterschieden sich somit eben nur durch diese drei Dinge.

Noch andre meinen, die Verbindung beruhe in der gemeinsamen Heimat und den gemeinschaftlichen Wohnsitzen, doch sei die speciellste Verbindung die in der Heimat, dann folge die Verbindung derer in derselben Strasse, dann die derer in demselben Hause. Deshalb unterstützten sich die Nachbarn, d. h. die welche Strasse und Haus gemeinschaftlich hatten, dann folge erst die Gemeinschaft in der Stadt und die des Landstrichs, in dem die Stadt liegt. Auch hierbei gebe es Dinge, [75] bei denen man glaube,

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