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Petron 39 und die Astrologie

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Manilius galt von Anfang an unsere besondere Aufmerksamkeit. Sein „Astronomica" (libri quinque) sind in der römischen Literatur das erste theoretische Handbuch der Astrologie1). Ein Werk, das den Zweck hatte, dem gebildeten Römer der Kaiserzeit die Systeme und Praktiken dieser Wissenschaft deutlich zu machen. Der Verfasser schrieb dieses Werk wahrend der Jugend oder der Junglingsjahre des Petronius. Man weiB doch mit Sicherheit, daB der Schriftsteller sein Werk nach der Varusschlacht

w u a u6-9 naCh Chr" begonnen hat Und das Ende fallt, aller Wahrschemlichkeit nach, in den Anfang der Regierung des Tibe-

nus ). Petronius starb im Jahre 66 n. Chr. Denn daB der Schriftsteller der Satirae" der Günstling Neros gewesen ist, der spater m Ungnade fiel (Tac. ann. XVI, l8 und 19) wird von keinem der neueren Herausgeber mehr bezweifelt3).

Sollte es eimgen nun voreilig erscheinen, aus extrinsiken Grünen nun bereits anzunehmen, daB Petronius sicher das Werk des Manilius gekannt hat, (was mir keinesfalls voreilig vorkommt), so wird man doch mit Bestimmtheit behaupten dürfen: dasz in der „Astronomica" Ideen und Auffassungen betreffs der Astrologie niedergelegt und bewahrt wurden, wie diese gerade unter dem gebildeten und mit r?pr T ifor-nfnv ■, j. -r»

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blikum in der ersten Periode des Kaiserreichs gang und gabe

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Das Studium dieser Meinungen und Lehren würde vielleicht dieses Kapitel von Petronius Werk in das richtige Licht, worin es gesehen und gelesen werden muB, stellen können.

Bei diesem Studium haben wir wiederholt dankbar Prof van Wageningens ausführliches und gründliches Werk: Commentanus m M. Manilii Astronomica (Amsterdam 1921) benutzt.

Von Hyginus astronomischen Werken glauben wir, wenn auch nicht im gleich starkem MaBe, dasselbe sagen zu dürfen. Dieser Hyginus, — nicht der Bibliothekar des Augustus und

Asiono^'^S' Aërobe*?8 ^ "aStr°]°gia" Umfaszte sowohl die

•1 Peck"p Crm8pk 3;hv- ^g' Edit' P' IX~X; Breiter' P- XL

p. XXI Friedlander p. 3; P. Thomas, p. IX. No. 1. Waters,