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Petron 39 und die Astrologie

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Vides tot culcitras: nulla non aut cochyliatum aut coccineum tomentum habet. Tanta est animi beatitudo."

Das „multa p o s s i d e o" ist hier wohl sehr verstandlich illustriert und das „in mari et in terra" fin den wir ausgearbeitet im Gegensatze „domi" gegenüber „a Tarento"; „ab Athenis"; „ex India". Derselbe überwaltigende Prunk und Reichtum des Gastgebers ist gleich beim Eintritt der Gaste, die sich an allen Schatzen ergötzten, deutlich charakterisiert: cfr. c. 28. „longum erat singula inspicere; .... sequimur admiratione iam saturi"; c. 30 „non licebat multaciam considerare" etc.

/?) Nam cancer hoe et illoc quadrat

Trimalchio spielt mit seiner Behauptung „et in mari et in terra multa possideo" auf die Eigenschaft desKrebses an, der sichsowohl zu Wasser als zu Lande zu Hause fühlt. Deutlich wird hier auf die Eigenschaft der Krebse angespielt, die sich wahrend der Flut an Felsenspitzen, Klippen und am Strande liegende Steine anheften und dann bei Ebbe auf dem Trocknen zu leben scheinen. (Namentl. pflegen dies Krebse am Strande des Adriatischen Meeres vielfach zu sein). Aus welcher Eigenschaft man jedoch durchaus nicht schlieBen darf, dafi Krebse sogenannte zweilebige Tiere, Amphibien, seien, wie Collignon (p. 271) zu meinen scheint: „Amphibie comme elle, il a des possessions sur terre et sur mer"; und P. Thomas, der so übersetzt: „nam cancer hoe et illoc quadrat: car 1'écrivisse est amphibie."

Krebse sind keine zweilebigen Tiere, sie haben keine Luftatmung; sie verwahren Feuchtigkeit in Höhlen bei den Kiemen und leben davon und so können sie es ziemlich lange auf dem Lande aushalten. W. Waters begeht in seinen Kommentaren den obengenannten Fehler nicht, aber er meint, daB man in dem „hoe et illoc" eine Anspielung auf zwei Krebsarten finden kann, namlich Seekrebse und

') cfr. Brehms Tierleben. Ier Band. Niedere Tiere. 4e Aufl. Leipzig 1918, P- 635: „Nicht wenig Krebse leben, wie die Englander sagen, „between tidemarks", d. h. an einem Küstenstrich, der bei der Flut vom Meere bedeckt, bei der Ebbe von ihm freigegeben wird, und ahnliche Arten verlassen in Meeren mit sehr wenig Wasserstandsschwankungen, wie im Adriatischen, das Wasser gern und oft, um sich in seiner unmittelbaren Nahe zwischen Steine, an Felsen und Mauern herumzutreiben. Solche Formen finden sich auch unter den Krabben".