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Petron 39 und die Astrologie

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Aus diesen Übersetzungen, namentlich aus denjenigen der letzten Klasse, ergibt sich sofort, daB die Interpretation des Wortes „aerumnosi" stark beeinflufit wird, durch die Worte, welche in demselben Satze folgen und die auch bei der Erkla-

rung zur Uneinigkeit Veranlassung gaben.

Wir wollen denn also auch erst diese Worte besprechen, bevor wir über aerumnosi eine definitive Erklarung geben.

Frae maia sua . . .

Diese Konstruktion von prae mit dem Akkusativ ïst sicher auffallend. Wir begegnen diese etwas spater bei Petronius wieder in C. 46. 1 Scimus te prae litteras fatuum esse:

Übrigens scheint in der Volkssprache eine starke Neigung gewesen zu sein, „Akkusativ und Ablativ zu der Funktion eines Kasus auszugleichen"1). Diesen Gebrauch von „prae mit Akkusativ" hat W A Baehrens mit mehreren Beispielen aus dem spateren Latein erlautert2). Die Lesart der Handschriften wird denn auch gegenwartig in den Petronius-Ausgaben unverandert gehandhabt Früher hat sie AnlaB zu Textveranderungen gegeben, wovon die erfinderischste Konjektur von Scheffer3) gegeben worden ist.

Er schlagt vor: prae mole sua statt: prae mala sua zu esen. Dadurch war die Schwierigkeit des Akkusativs verschwunden und hatte der Satz eine Bedeutung bekommen, die m der Umge-

bung sehr gut passen könnte.

Doch so kommt Scheffer ebenfalls dazu unter „aerumnosi Gefiacktrager, Lasttrager zu verstehen. „Per aerumnosos Schefferus.... praecipue b a j u 1 o s, et qui onera portant miqua, in-

telligit 4)."

Diese Konjektur von Scheffer hat spater Conr Antonius in seiner Ausgabe übernommen und sie hat AnlaB zu U ersetzungen gegeben wie wir die bei Nodot, Baillard und de

Guerle fanden.

>) Vergl. Friedlander. Anm. zu 39- P- 245-

Waters. Notes to chap. 39. p. 82. ... c u . „.u

') W. A. Baehrens. Vermischtes über lateinischen prae ge

Glotta IV (1913). blz. p. 277—278.

s) Bei Burmann C. 39.

«) Bei Burmann C. 39.