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Petron 39 und die Astrologie

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lauter Kummer Hörner wachsen" die am meisten auf der Hand liegende 1).

So konkludieren wir also, von den astrologischen Ang a b e n unterstützt, die stark in dieselbe Richtung weisen, daB, von den drei obengenannten Kategorien, n u r die zweite die richtige Übersetzung der Worte von Petronius angibt.

Aber dann erübrigt uns schlieBlich noch e i n e Frage. Was bedeutet genau der Ausdruck: „quibus.... cornua nascuntur"?

Hierfür hat man zahlreiche Erklarungen zu geben versucht und Vermutungen aufgestellt.

AuBer den beiden obengenannten Erklarungen n.1.:

a) eine harte, schwielige Haut bekommen (Lowe, Ryan, Baillard, De Guerle u.s.w.);

p) Hörner bekommen, im figürlichen Sinne (Friedl., Thomas, Ernout u.s.w.) sind noch ganz andere Meinungen aufgeworfen: y) Fossataro bezeichnet bei cornua: „quelle dei mariti". Scheinbar dachte er an die Hörner als Symbol des Adulteriums, sowie man auch meistens den Ausdruck noieïv toc xépaxa tivi bei Artemidorus II 12 auslegen will2).

Aber es bleibt fraglich, ob diese lateinischen Wörtgr dieses bezeichnen können; und auBerdem ist kein einziger Grund vorhanden diese sehr spezielle Bedeutung: „unglücklicher Gatte" hier dem allgemeinen Worte „aerumnosi" zu geben.

S) Autonnuci 2) , der anlaBlich des Ausdrucks 7roisïv toc xépaxa auch diese Stelle von Petronius, „quibus.... cornua nascuntur" bespricht, denkt an: Geschwülste oder Auswüchse auf der Stirn, verursacht durch Krankheit: — in tal guisa le corna dell' oroscopo Petroniano sembrano essere gonfiori, o excrescenze cagionati da mallatia, come nei litiganti di Luciano 3) da percosse. Anche oggi del resto son volgarmente chia-

'■' wird denn auch von den meisten Übersetzern benutzt. 2) G. Antonucci. rtotstv tcx xépaxa. Athenaeum. Studii periodici di Litteratura e Storia. N. S. II (1924) p. 277—281.

Vergl. auch E. Pottier. Dict. d. antiq. Gr. et Lat. s. v. cornu n°. 14: „On trouve.... en grec 1'expression xépaxa 7toieTv dans le sens du déshoneur infhgé par une femme k son mari. Artemid II n; Antholog. Palat. II 378. ') cfr. ibid. p. 278 E il passo oscurissimo di Luciano (Dial. mort. I. 2):