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Petron 39 und die Astrologie

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Petron. 90:

quotiescumque coeperis a te exire, sanguinem tibi a capite mittam Als medizinische Vorschrift finden war dasselbe bei Celsus III 18. neque alienum est, si.... neque mens constat, occipitio inciso cucurbitulam admovere.

Bei Celsius x) kommt das Wort noch wiederholt vor. „Cucurbitulam adhibere," „cucurbitulam admovere u.s.w. cfr. II11. 1 Cucurbitularum duo vero genera sunt, aenaeum et corneum. II 9. 2. Demitur materia sanguinis detractione, cucurbitula, deiectione,.... Cfr. ibid II 11, 41 m 2-7> 1 ctct.

Dieselbe Bedeutungsübertragung fand auch im Griechischen statt. Da hatte das Wort ai.xuot was an erster Stelle „Augurke" bezeichnete, dabei auch die Bedeutung von Schröpfkopf bekommen (z. B. Ar. Lys. 444) 2). — Und ouuaU bedeutet „schröpfen"

(z. B. Arrian. Epict. 2, 17, 9).

Nun ist es von groBer Wichtigkeit, uns gut zu vergegenwartigen: 1° daB, neben dem cauterium: das Brenneisen, und neben der phlebotomia: das Aderlassen, die ventosa oder cucurbita: der Schröpfkopf 3), im Altertum (ebenso wie im Mittelalter) das wichtigste Instrument und chirurgisches Mittel war, welches gegen allerlei Übel und Krankheiten angewendet wurde, Die cucurbita muB also e i n sehr bekanntes Instrument gewesen sein.

2°. daB die antike Heilkunde, nicht zumindest die Chirurgie, im engen Zusammenhang mit der Astrologie stand. Und daB das „B e h e r r s c h t werden" der einzelnen Köperteile durch die einzelnen Tierkreiszeichen, die sog. Melothesie,

Beobachtungen auf dem Gebiete des Medizinerlatein. Arch. f. lat. Lexic. I 1884 p. 321 seqq. (p. 321—323: Cucurbita, ventosa; p. 323 325: Hirudo, sanguisuga): Hier werden zahlreiche Stellen aus medizinischen Autoren angeführt und behandelt und sehen wir, wie bekannt dieser Ausdruck „cucurbita" war.

') Fr. Marx. A. Cornelii Celsi Opera quae supersunt. Teubner 1915.

') Cfr.: Hipp. p. 20. 37; Plat. Tim. p. 79E; Arist. gen. an. 2. 4; Poll. 4. 183.

>) Oft scheint auch die eine Behandlung mit der anderen verbunden gewesen zu sein. So verweist K. Sudhoff (I p. 8ou. 125) darauf, daB oft die Kauterienanweisungen mit Schröpfkopfverwendungsvorschriften verbunden sind.