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Zuruf an einen Aeuanfgeni?w.mcnen.

Sten November 6LSS.")

O! denk', mein Bruder, sietS der Feierstunde, Wo düst're Nacht auf Deinem Wege lag,

Wo nur von fernher, wie aus Geister-Munde, E.n Warnungswort zu Deinem Herzen sprach: Wo eine unbekannte Hand Dich führte,

Getreu und warm, Dich, blinder Wanderêmann: Es war der Bundesgeist, der Dich berichrte, Mit Wort und Griff! O! denke ewig d'raii. Chor. Es war der Bundesgeist zc.

Denkst D'.i daran, wie dann mit stille»! Bangen Die Hand Du auf das Heiligste aelegt, Und plöZlich laat die Tempelsaulen klangen, So wie von Engelsronen angeregt?

Es waren Glimmen der verklarten Brüder; Sie trugen Deinen Bundesschwur hinan;

AlZ seine Zeugen bllcken sie hernieder Und mahnen Dich: O! Bruder, denke d'ran. Chor. Als seine Zeugen- zc.

Denkst Du daran, wie dann die Nebel schwanden, Wie hell es ward vor Deinem Angesicht,

Lebend'ge Ketten enge Dich umwanden,

Und Deine Seele jubelte im Licht?

WaS Du in jenem Augenblick empfunden,

Kannst Du's vergessen auf der Lebensbahn? Mit freien Mannern hast Du Dich verdunden Für Recht u»d Wahrheit! Denke stets daran. Chor. Mit freien Mannern zc.

So nimm als Vorbild denn für's ganze Leben Den Barer Dir, der Dich uns zugeführt,

Beharre fest im wahren Maurerstreben Und sey von Bruderlieb' nie unberührt;

Dann wird Minerva innig Dich begrützen, Gefegnet ist unS Brüdern dieser Tag;

Des Vaters Fceudenthranen werden flietzen, Er sieht entzückt, was Kindesdank vermag.

Chor. Des Vaters zc.

*) des zweiten Sohnes eines Mstrs. v. St. der hochw.LZ Mlnerva i. O. v. Leipzig.

Eingts. v. Nr. Back>

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