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Stunden der Anfechtung, die da rioch kommen könnten, und auch bei autzerer Niederlage sich mindestens siegreicher erheben zu kénnen iiber das bittere Gefühl erlittenen Unrechts.

Er klopste alsbald nach seiner Wiederbefreiung, im Frnhjahre ,,ZS, als Suchender bei unserer erhielt, als ein fernwohnender Mann mit einem nicht sogleich auf den ersten Blick zu erkennende» Charter und weil vor Allem ja doch auch der leme Unschuld bestatigende Spruch des bürgerlichen Richters erst abgewartet werden mutzte, erst nach mehreren Monaten die maurerischen Fragen zug^ stellt, beantwortete selbige hinlanglich befriedigend, wurde nun noch bis zu Ende des Jahres beobachtet, damit den Anforderungen der Bundessatzungen vollize Gnüge geschahe und an des Aspiranten Leben dessen Uebereinstimmung mit den dargelegtcn Ansichten von maurerischem Menschenthunie'und den dargebrachten Gelübden erst noch erprobt werden konnte, und ward endlich am S(Z. Januar Lgzü in der LZor^l des Sttstungssestes als Freimaurerlehrling ordnungsmapig auf- und angenommen, wohnte Tags darauf den beiden Fest^I bei und sprach sowohl bcim Brudermahle laut, als auch insbesondere qeqen die ihm friiher schon vertraut gewesenen Br.Br. nicht nur das Gefübl der vollsten Befriedigung aus, sondern gelobte auch sur sein games Maurerleben die innigste Empfanglichkeit sur jeden als put erprüften Wink der Einwirkung der LZ und der Br.Br. auf sein moralisches Denken und Berhalten. ^

Acht Meilen weit von der l^I entfernt, konnte er seme oft geausterte Sehnsucht nach der unmittelbaren Theilnahme an ihren Arbeiten nicht noch einmal befriedigen. Doch langte er eifriz nach jedem Genusse, der in die Fcrne hin ihm maurerisch geboten werden konnte, und harrte nur der Erlanaung eigener Reise und der naheren Beranlassuna, auch seinerseits durch Wort und Schrift in niaurenscher Arbeit thatig zu seyn. So gehorte er unter die Br.Br., welche du^ch ihr lebhaftes Verlangen nach Mittheilungen aus ihrer LI die Erstehung des Aieqeldeckers mit veranlaHten, hals das Ge,chaft der Redaction desselven wesenllich erleichtern, indem er sich der Aussmmenstellung der allgemeinen Maurerchronik unterzog und die'zweite Correctur des Blattes besorgte. Auch wird sich m seine-n Nachlasse mindestens eine maurerische Abhandlung — »uber den Eindruck der Aufnahmefeierlichkeit« — noch vorsinden, die er sur den nachsten Besuch seiner Li bestimmt hatte und die wir >m

Gcrn Wen wir ab ven einem Schritte unseres Brê. Beer, durch wclchen er mindestens sich um stine Ruhe selbst berroa und sich in den Kamps mit einem Schmerze ve^etzte, den er hienieden nicht mehr besiegen konnte. Gern sahen wir ab von diesem makelbaften Schritte, von welchem den Vorwurf der Uebereilung abzuwenden wir leider nicht vermogen. Aber ivürde der Br,, nun dort im lichten Osten nicht nüileidig lacheln ob der kleinlichen Wahrheirsscheu, d.e wir im Schweiaen der Welt nachafften? wiirde er den Vorentbalt einer Wahriieit nicht miMligen, aus deren Rutzanwendunz vielle.cht auch einmal ein Maurer Besonnenheit lernt, wenn's gilt, des HerzenS «rieden z» bewahren? Zudem fallt dieser Schritt in feine Maurei»eit, hallt somit wieder auf den sieben Stufen noch zur stille» Stunde, wenn wir, was an den Br.Brn. irdisch war, begra.'en, und qerade, indem wir den Blick nicht scheven a^f den ganzen Mann, sind wir erst im Siande, nach Bruderpxlicht ihn cuch : r entschuldiqen, wies die Welt nicht thut. Und end.ich, au».? wi'. wc^en ja einft in liebevoUer Gerechrigkeit »ach unserem L - n-

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