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Was wir hier schau'n, — es wird in ihrem Lichte Ein duft'ger Kranz von Blumen felt'ner Art. Ein sinnig Bild, worin ein gêttliches Gesichte Berkörpert und erlautert ward;

Ein schoner Traum, der in lebtiid'ger Klarheit Aus seiner Damm'rungswelt herüberfpielt Und mit der Zirkelspitze rein'rer Wahrheit Nach unserm aufgeregten Herzen zielt.

Auch ich, erlaubt's, Ihr Schwestern und Ihr Brüder, Heb' mich emxor aus stiller Dammerung Und schwing' mich auf in'Z Feenreich der Lieder, Der macht'gen Phantasie zur Huldigung!

Und feht! ihr Stab trifft meine blöden Augen, Ich darf mich ein in ihre Wonnen tauchen,

Und da ich jetzt an ihrem Altar stehe,

Will ich Euch sagen, Freunde, was ich sehe:

Dort über Euch in lichtumwehter Fevne Eröffnet sich eiu weites Strahlenthor Und daraus tritt, im Schmucke schön'rer Sterne, Ein silberbart'ger, hoher Greis liervor!

Er liest mit FleiH in einem gold'nen Buche,

Als wenn er d'rin verborg'ne Walirheit suche,

Und wit dem Zirkel, der in seinen Handen,

Seh' ich ihn oft des Buches Blatter wenden!

Ietzk schaut er auf, — sein Auq' ist ja voll Thranen, — Hat er vielleicht nicht, was er sucht, gefunden?

Kennt auch ihr Himmlischen noch unser Sehnen? Doch das kann ja kein Sterblicher erkunden!

Er sieht herab, — und er wird uns gewahr, — Er schlieKt das Buch und lachelt mild hernieder Auf unfere festlich froh vereinte Schaar,

Er sieht «s wohl, daK Schwestern wir und Brüdtr

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